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Osteuropäische Erkenntnisse nach dem Brexit am Beispiel Rumäniens

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Es gibt sie, die osteuropäischen Extremisten, die den Brexit begrüßen und ihn in ihrer Verblendetheit auch noch für ihr Staatsgebilde anwenden möchten. Sie sind aber in der verschwindenden Minderheit. Die osteuropäischen Regierungspopulisten benutzen gerne auch diese Gelegenheit, um gegen der Übermutter EU kindisch ihre Muskeln spielen zu lassen. So haben die Regierungschefs der Visegrad-Gruppe (Polen, Tschechei, Slowakei, Ungarn) zu Beginn dieser Woche sich wegen des Brexit aufgeplustert, weil angeblich die EU-Bürokraten nicht genug getan hätten, um Großbritannien in der EU zu halten. Kaczyński , allmächtiger Parteichef der polnischen Regierungspartei PiS wetterte über seinen Landsmann Donald Tusk , der angeblich Cameron vor dem EU-Referendum nicht genügend Angebote gemacht habe, um diese in der EU zu halten. Dass jede weitere Konzession an Cameron gegen seine polnischen Landsleute in Großbritannien gegangen wäre – schließlich drehten sich Camerons Forderungen vor al...

Osteuropa zeigt in der Flüchtlingskrise sein hässliches Gesicht

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In Westeuropa gibt es genügend Schwätzer und Tatsachenverdreher, die nicht bereit sind, über das Flüchtlingsproblem und –ursachen sachlich zu diskutieren. In der Regel tun sie dies gegen besseres Wissen, um daraus politisch Vorteile zu ziehen. Noch schlimmer sieht es in Europas Osten aus – wozu man auch die ehemalige DDR zählen kann –, wo der Hass gegen alles Fremde fröhliche Urstände feiert. Hier tun sie es scheinbar nicht gegen besseres Wissen, sondern weil ihnen scheinbar jede Grundlage zum Verständnis für Menschen in verzweifelter Lage fehlt. Und dies, obwohl ihre geschichtliche Erfahrung sie Besseres lehren sollte. In Estland gab es zum Beispiel vor ein paar Tagen einen 24-Stunden- Rally unter dem Motto “Wir brauchen keine Flüchtlinge”. Die Demonstration startete am vergangenen Mittwoch am Gebäude der deutschen Botschaft in Tallinn. Danach wurde eine Menschenkette um das estnische Parlament gebildet. Die Teilnehmer verlangten wieder bewachte Grenzen und von der EU die eigene ...