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Posts mit dem Label "weihnachten" werden angezeigt.

Im Zeitalter des Klimawandels überbieten sich spanische Kommunen, wer der größte Energieverschwender ist

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Dass viele Verantwortliche in den Ländern nicht begriffen haben, was mit dem Klimawandel für die Menschheit in der Zukunft auf dem Spiel steht, ist inzwischen leider nur zu offensichtlich. Kein Wunder, dass die Jugend inzwischen aufgewacht ist und erkannt hat, dass es letztendlich um ihre Zukunft geht, mit der hier Casino gespielt wird. In Madrid findet zur Zeit die Klimakonferenz der UNO statt, die eigentlich in Chile hätte stattfinden sollen, aber wegen der Unruhen in Santiago nach Madrid verlegt wurden. Ausgerechnet Madrid brüstet sich jetzt mit dem Kampf gegen den Klimawandel. Der Klimagipfel selbst ist ein reines Image-Spektakel, denn die Stadt wird zur Zeit von einer konservativ-reaktionären Koalition regiert, deren Bestreben es ist, alle ökologischen Verbesserungen der Vergänger-Verwaltung wieder rückgängig zu machen. Begründung ist wie üblich bei den Besitzstandswahrern, dass man der Bevölkerung den Spaß an der Verschwendung natürlicher Ressourcen nicht verderben will. U...

Infeliz Navidad - Auch für das spanische Gemüt ist Weihnachten oft Gift

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In der Regel machen viele Menschen 3 Kreuze, wenn Weihnachten vorbei ist. Es gibt da diesen Stress, den das Fest des Friedens zum Fest des Konsumzwangs, der Unruhe und der Dissonanzen werden lässt. Stress beim Einkaufen, Ärger in der Familie, mit der man eigentlich zusammen ein Fest des Friedens feiern möchte. Leider gelingt das nur Wenigen. So geht es auch den Spaniern. Der weit überwiegende Teil der Bevölkerung ist auf dem Weg zum Weihnachstfest unter Druck. Die vielen  Verpflichtungen, die mit dem Fest verbunden sind, sorgen für Stress- und Angstzustände sowie Zustände der Erschöpfung. Auch die oft sinnlosen Bemühungen um einen termingerechten optimalen Familienfrieden tragen zu einem Scheitern einer harmonischen Stimmung bei. Folge: Eine große Anzahl der Spanierinnen und Spanier beschäftigten sich an den Feiertagen mit Kopfweh, Schlaflosigkeit, generelle Ermüdungserscheinungen, Muskelschmerzen, Magenverstimmungen wegen der feiertäglichen Fressgelage. All ...

Wie die Franzosen mit lästigen Weihnachtsgeschenken umgehen

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Ein Institut für Meinungsumfragen hat nachgeforscht, was die Französinnen und Franzosen denn so mit ihren Weihnachtsgeschenken machen und dabei festgestellt, dass für viele das Beschenkt werden eher Routine ist und dass sie von den Geschenken nicht gerade sinnvolles erwarten. 57% der Franzosen wollen dieses Jahr ihre Geschenke deshalb gleich wieder los werden. Sie beabsichtigen es oft original verpackt wieder zu verkaufen. Letztes Jahr waren es nur 30%, die auf diese Art und Weise mit ihren Geschenken umgingen. Das Meinungsforschungsinstitut hat herausgefunden, dass die Meisten am schnellsten die Geschenke von entfernten Verwandten (56%), Kollegen (43%), Freunden (29%) und Schwiegereltern (27%) los werden wollen. Am wenigsten Skrupel haben dabei die Jungen. 63% der 18-24-jährigen und 73% der 25-34-jährigen planen mit ihren erhaltenen Geschenken Geschäfte zu machen. Dabei hilft ihnen die Kenntnis der Verkaufsmöglichkeiten über das Internet. Gewissensbisse? Ein wenig, 42% der befra...

Rumänisches oder vietnamesisches Schwein als Weihnachtsbraten?

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Diese Frage bewegt die Zeitung Adevarul. Rumänen sind große Fleischesser und beim Konsum spielt das Schweinefleisch eine große Rolle. Die Fleisch- und Wursttheken der Lebensmittelmärkte quellen über. Bis zur Jahrtausendwende war die Haus- oder besser gesagt Straßenschlachtung sehr beliebt in Rumänien. Im Herbst hingen an den laublosen Bäumen zwischen Bukarest und der Donaustadt Giurgiu Schweinehälften. Geschlachtet wurden die armen Tiere auf offener Straße und zur besseren Bearbeitung in die Bäume gehängt. Nur an Ostern wurden sie von Lämmern abgelöst. Dem hat die EU mit ihren Hygiene-Richtlinien einen Riegel vorgeschoben. Wir nahen uns Weihnachten und da spielt der Weihnachtsbraten eine wichtige Rolle. Dem rumänischen Schwein macht jetzt das Schwein einer vietnamesischen Rasse Konkurrenz. Der Einkauf der Ferkel ist billig, aber bei Schlachtreife bekommt man für die vietnamesische Version das vierfache oder mehr eines rumänischen Schweines. Zudem gelten die Vietnamesen-Schweine al...

Natal in Natal oder Weihnachten in den Tropen

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Die südliche Hemisphäre unserer Erde nähert sich dem Hochsommer. In den Tropen ist das ja ohnehin egal, so etwas wie Hochsommer hat man das ganze Jahr. In Brasilien gibt es den kleinen Bundesstaat Rio Grande do Norte , der kaum einmal Schlagzeilen weder in Brasilien noch in der Welt macht. Seine Hauptstadt ist Natal , was übersetzt "Weihnachten" heisst. Wenn man einen solchen Namen trägt, ist einem die Hitze wohl egal. Die Kerzen werden bis zum letzten Augenblick im Kühlschrank verwahrt, damit sie wenigstens ein paar Minuten durchhalten bevor sie umkippen und Weihnachten wird gefeiert, auch wenn auf brasilianisch. Nun, gestern war der große Moment, die Bürgermeisterin Micarla de Sousa zündete in der Nacht in Begleitung des Weihnachtsmannes, den man in Brasilien "Papai Noel" nennt, den Weihnachtsbaum an. Anzünden heisst hier natürlich den Schalter umlegen. Der Weihnachtsbaum von Natal steht in einem Park im Norden von Natal. Das Bürgermeisteramt schildert ihn wie f...

Zoff zwischen Lothringer und Elsässer wegen Nikolaus

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Die Badische Zeitung berichtete im Oktober: "Zwischen dem Elsass und Lothringen bahnt sich ein Rechtsstreit um den heiligen Nikolaus an. Bereits 2009 haben sich die lothringische Regionalhauptstadt Nancy und die Gemeinde Saint-Nicolas-de-Port die Bezeichnung „Saint Nicolas“ und drei weitere Begriffskombinationen, die den heiligen Nikolaus enthalten, als Marke schützen lassen. Eric Straumann, Abgeordneter aus Colmar und Präsident des Tourismusverbandes Haut-Rhin (Südelsass), hat nun rechtliche Schritte gegen den Vorgang angekündigt." In lothringischen Kreisen hat dieser Schritt der Elsässer für erhebliche Verärgerung gesorgt. Sie empfanden das als eine Kriegserklärung. Stellvertrend für den Unwillen der Lothringer steht die Meinung der engagierten Blogger aus Lothringen (Bloggers Lorrains Engagés; BLE), die ich hiermit wiedergeben möchte: "Aber Achtung, die Elsässer haben gewarnt: Wenn die Lothringer nicht den Antrag auf Markenschutz zurückziehen, werden sie vor die ...

Blutige Weihnachten in Suriname

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An den Ufern des Flusses Maroni, in Albina , im südamerikanischen an Brasilien angrenzenden Suriname sind brasilianische Goldwäscher tätig. In der Weihnachtsnacht gegen 22 Uhr kam Panik auf, eine Brasilianerin warnte schreiend ihre Landsleute, dass ein Brasilianer einen Surinamesen getötet habe und diese dafür Rache üben wollten. Ein Grossteil wollte fliehen, wurden aber von einem Auto gestoppt, von dem 6 mit Messern und Macheten bewaffnete Männer sprangen, die brüllten "Wir werden alle Brasilianer fertig machen!" Die Augenzeugin Regiane sprang in den Fluss und musste mit ansehen wie alle, die sich nicht rechtzeitig retten konnten, von den Männern angegriffen wurden. "Die stürzten wie Tiere auf die Leute. Es waren Kriegsszenen. Schläge, Messerstiche. Ich sah Leute mit total zerschnittenem Gesicht. Sie ergriffen einige Leute im Hotel, verschütteten Benzin und zündeten es an", erzählte sie. Es dauerte mindestens 2 Stunden bis Hilfe kam. Regiane befand sich erst seit 3...

Seltsame Weihnachtsbräuche: Der hungrige Baumstamm

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Die Nordostspanier, insbesondere die Katalanen, haben im Weihnachtsmonat einen seltsamen Gesellen in ihrem Haushalt. Es ist der " Tió de Nadal ", der "Weihnachtsonkel". "Nadal" ist die katalanische Bezeichnung für Weihnachten. Dieser Weihnachtsonkel ist allerdings ein komisches Wesen: Ein Baumstrunk, der ab 8. Dezember in der Wohnung aufgestellt wird, und regelmässig gefüttert werden muss. Über Nacht bekommt er noch ein Mäntelchen, damit er nicht friert. Fürs Füttern sind die kleinen Kinder, die noch an ihn glauben, zuständig. Aber am Weihnachtstag, also heute, passiert in den katalanischen Haushalten Schreckliches. Gegen Abend wird der "Onkel" ins Feuer gestellt und unter Absingen von "Onkel-Liedern" mit einem Stock in Stücke gehauen. Der Präsident der katalanischen Landesregierung, José Montilla , verrät heute der Presse, wie er Weihnachten feiert. Er versammelt sich mit seiner grossen Familie, Ehefrau und sieben Kindern. Unter andere...

"El Gordo 78.294" macht Einwanderer glücklich

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Die spanische Weihnachtslotterie beglückte die Losnummer 78294 mit einem Geldregen. "Der Dicke", "el Gordo" wie der Hauptgewinn von den Spaniern liebevoll genannt wird, wurde gestern um 11:38 Uhr von Alicia und Yahairo, Schülerinnen der Schule San Idelfonso gezogen. Zu diesem Zeitpunkt hielt Spanien den Atem an und wartete gespannt auf die Nummer. Und Madrid jubelte. Genauer gesagt der Stadtteil Tetuán in Madrid, ein typisches Arbeiter- und Einwandererviertel. Hier regnete der Hauptgewinn nieder. Nach alter Tradition war das Gewinnos gestückelt in Hunderte von Teillosen. Dafür feiern jetzt viele miteinander, auch wenn der Gewinn sich in Grenzen hält. In den Strassen des Stadtteils knallten bei strömendem Regen die Sektkorken. Unter den Glücklichen befinden sich auch viele Einwanderer, insbesondere Lateinamerikaner. Zum Beispiel Rafael Lara aus der dominikanischen Republik. Er ist arbeitslos und wohnt seit 7 Jahren in Spanien. Mit einem Lachen auf dem Gesicht zeigte...

Man wünscht sich fröhliche Weihnachten

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In der christlich geprägten Welt des Angelesenen steht jetzt der grosse Feiertag "Weihnachten" vor der Tür. Konsumrausch und Konsumzwang gehören überall dazu, sei es in Brasilien oder Rumänien. Denn schliesslich müssen Geschenke gekauft werden. In Spanien wünscht man sich jetzt " Feliz Navidad ". Und was macht man so in der Weihnachtsnacht / heiligen Abend? Stellvertretend lassen wir eine junge Spanierin in einem Internet-Forum die Frage beantworten: "Wir verbringen Heiligen Abend im Haus meiner Familie, gucken Fernsehen, spielen etwas, wir Cousins vergnügen uns und anschliessend gehen wir auf die Strasse"( la paso en mi casa con mi familia, vemos la tele, jugamos, los primos nos divertimos y luego salimos a la calle). Die Katalanen wünschen sich " Bon Nadal " und pilgern gerne zur grossen Krippe (pessebre) auf der plaça Sant Jaume in der Altstadt von Barcelona. In Brasilien wünscht man sich schwitzend - der Sommer steht auf seinem Höhepunkt - ...

Weihnachten naht: Essensvorschläge

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Adam, Autor des Blogs "Eyes on Brazil" (englisch) empfiehlt "Rabanadas - French Toast Brazilian Style". Adam ist Amerikaner und wohnt in San Francisco. Er ist ein Liebhaber der portugiesischen Sprache insbesondere in seiner brasilianischen Version. Seiner Beschreibung nach sind Rabanadas das beliebte Weihnachtsessen bei den Brasilianern. Man nehme eine Scheibe Weizenbrot und tauche sie in Milch (Portugiesen sollen statt Milch auch Wein nehmen) oder auch in Zuckersirup, dann wird dieses in Ei getunkt und frittiert. Hört sich sehr nach der deutschen Version der "armen Ritter" an. Recherchen im Internet klären auf: Zum Beispiel die Seite " Das Kochrezept " benennt den armen Ritter von ihrer Herkunft her als Rabanadas und aus Portugal stammend. Es wird auch ausdrücklich als Weihnachtsgericht zitiert. Wir können also davon ausgehen, dass die Portugiesen diesen Brauch nach Brasilien mitgebracht haben. Adams Rezept kann unter seinem Blogbeitrag erreic...

Estepa, Stadt der Mantecados

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Estepa, im Herzen von Andalusien, ist die Stadt des Weihnachtsgebäcks, von den Spaniern " mantecados " genannt. Wer jetzt durch den Ort fährt riecht, was da gebacken wird. Der "Diario de Sevilla" berichtet, dass die Produktion vor Ort auf vollen Touren läuft. Der Handel soll sehr optimistisch sein und keine Beeinträchtigung durch die Wirtschaftskrise erwarten. Mit 20.000 Tonnen ist in diesem Jahr gleich viel Weihnachtsgepäck wie im letzten Jahr gebacken worden. "La Estepeña" ist der Marktführer und "La Colchona" die älteste Bäckerei. Jetzt kann man also wieder die grossen Kartonschachteln mit Mantecados in den Supermärkten bekommen. Vorsicht vor den "Polvorones", sie sind so trocken, dass man sie nur mit viel Tinto (Rotwein) geniessen kann!

Rio: Bei Xuxa brannte der Weihnachtsbaum

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In der Wohnung der Fernsehansagerin (apresentadora) Xuxa von REDE Globo in Rio hat es gestern gebrannt. Schuld war der Weihnachtsbaum (árvore de Natal). Die blinkenden Kerzen hatten vermutlich einen Defekt und haben den Brand verursacht. Xuxa darf nichts dazu sagen, solange das Gutachten der Feuerwehr (Corpo de Bombeiros) noch nicht vorliegt. Nach den Schreck muss sie heute die grosse Benefizveranstaltung im Maracanã "Festa de Papai Noel" (Fest des Weihnachtsmannes) präsentieren. Dies ist eine Veranstaltung, die Rio de Janeiro für bedürftige Kinder (crianças carentes) organisiert. Der Weihnachtsmann wird mit einem Hubschrauber im Stadion landen. Als Eintritt sollen die Kinder ein Spielzeug abgeben, das sie nicht mehr brauchen. Neben dem Weihnachtsmann werden auch Clowns (palhaços) anwesend sein. Clown und Weihnachtsmann, wie geht das zusammen, fragt man sich auf unsern Weihnachtsmärkten, wo jetzt gerade der Nikolaus und Knecht Ruprecht für Unruhe sorgen. Bild: Xuxa Meneguel;...