Spätfolgen einer Umweltvergiftung machen spanischen Dörfern das Leben schwer
Bewohner von Dörfern in der Nähe des Flusses Gállego in Aragon und im Baskenland weigern sich das Wasser aus ihren Wasserleitungen zu trinken, damit zu duschen oder zu kochen. Weitere 20 Dörfer im Mündungsgebiet des Gállego in den Ebro leben mit dem durch das Pestizid Lindan vergiftetes Wasser. Wikipedia schreibt zu Lindan: “Lindan neigt zu starker Adsorption, z. B. an Algen, und ist für Wasserorganismen giftig. Da es nur langsam abgebaut wird und relativ stark lipophil ist, reichert es sich stark in der Nahrungskette des Menschen vor allem über Fische an. Lindan darf daher ungebunden unter keinen Umständen in die Umwelt gelangen. Die Substanz steht darüber hinaus im Verdacht, krebserregend zu sein. Zusammen mit anderen Insektiziden auf Basis chlorierter Kohlenwasserstoffe wird Lindan als Mitauslöser der Parkinson-Krankheit diskutiert.” Die spanische Umweltbewegung “Ecologistas en Acción” (EA) schrieb bereits im September 2012: “Es ist unglaublich, dass eine der weitreichends...