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Der Turmbau zu Benidorm wird zum Fiasko

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Es sollte das höchste Wohngebäude Europas werden, ein Wolkenkratzer mit 47 Stockwerken namens InTempo in Benidorm . Zwei Zwillingstürme verbunden durch ein konisches Zwischenstück. Warum an einen Touristenort dieses Monstrum gestellt werden sollte, bleibt vielen ein Rätsel. Der Grund wird aber der neurotische Zwang der Spanier sein, an der Küste eine Zweitwohnung zu besitzen. Zudem ist Benidorm ein Gemeinde bei der es keine Baubeschränkungen bezüglich der Höhe gibt.  Und da der Bau kurz vor der Immobilien- und Wirtschaftskrise begann, glaubte niemand daran, dass etwas schief gehen könnte. Die Bauherren sprachen in ihrem Übermut von “der Kathedrale des 21. Jahrhunderts von Benidorm”. Nun steht der Beton-Koloss im Ort und die Bauherren sind pleite. Die Schulden belaufen sich auf 140 Millionen €. Das Gebäude ist zu 90% fertig. Das Insolvenzgericht in Alicante muss nun entscheiden, wie es weitergehen soll. 138 Gläubiger stehen derzeit Schlange und wollen ihr Geld sehen. Viele Wohnu...

Parkhaus bringt Wohnungen ins Wanken

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Bewohner von mehreren Wohnblocks des Stadtteils Macarena von Sevilla machten die unangenehme Erfahrung, dass ihrer Wohnungenplötzlich Risse bekamen. Begonnen hatte das etwa vor 2 Jahren. Zum Entsetzen der Bewohner wurden die kleinen Risse immer grösser. Das Entsetzen war besonders gross als in diesen Tagen die Risse sozusagen im Schnellzugtempo wuchsen und in einigen Wohnungen schon Löcher sich breit machten, in die man sogar "einen Kopf reinstecken" konnte. Nicht genug damit: Auf der neben den Wohnblocks befindlichen Baustelle für ein Parkhaus stand schon seit Jahren ein Kran. Der begann sich langsam aber sicher in Richtung Wohnblocks zu neigen. Die Bewohner packte nun das ganze Entsetzen und sie alarmierten die Feuerwehr. Nun wachten die Behörden endlich auf, die schon mehrfach von den Bewohnern auf die Probleme der Blocks aufmerksam gemacht worden waren. Heute Nacht begann man mit dem Versuch, den Kran zu stabilisieren. Gestern wurden 80 Familien evakuiert. Si...

Spanischer Umweltminister zensiert Sendung über Umweltzerstörung

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Die spanische Regierung hatte 2006 eine Filmdokumentation in Auftrag gegeben über die Umweltzerstörung an den spanischen Küsten. Die Dokumentation ist jetzt fertig, darf aber nicht gesendet werden, weil 2 Minuten davon dem Umweltministerium nicht gefallen. Was den Regierenden nicht gefällt sind folgende Aussagen: "An der Küste konzentrieren sich ein Grossteil der Verbrechen gegen die Umwelt und Siedlungspolitik, von illegalen Bebauungen und Gerichtsurteilen zum Abriss. Dahinter versteckt sich eine gesellschaftliche Komplizenschaft mit der Korruption im Bauwesen, die sich darin zeigt, dass einige Beamte, öffentliche Bedienstete und Unternehmen der Bauindustrie miteinander verfilzt sind. Sie alle haben sich auf illegale Aktivitäten und korrupte Praktiken eingelassen. Warum gibt es soviele Gesetzesverletzungen, Missbräuche und Korruption? Ein Grossteil der spanischen Küste ist in privaten Händen, besiedelt, gewaltsam verändert oder zerstört. In vielen Fällen gibt es keine Wegerechte,...