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Statt der Bürgerbewegung von 2013 übernehmen die Reaktionäre Brasilien

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Brasilianische Politik ist für uns Europäer nur schwer zu verstehen. Das Kuddelmuddel mit Präsidentin, Abgeordnetenhaus, Senat und dem insgeheim immer noch mitmischenden Militär sowie der erdrückende Einfluss der Großgrundbesitzer und der Reichen macht dieses Land in seinen politischen Entscheidungen sehr undurchsichtig. Und das trotz einer Präsidentin, die aus einer linken, früher verfolgten und unterdrückten Partei stammt. Auf meiner Suche nach jemandem, der mir das etwas besser erklären könnte, bin ich auf ein Interview der Internet-Zeitung “Correio da Cidadania” (Post aus der Bürgerschaft) mit der Soziologie-Professorin Maria Orlanda Pinassi von der Staatsuniversität von São Paulo (UNESP) gestoßen. Nachstehend einiges zu ihren Ausführungen. Nach Pinassi gibt es die übliche Führerschaft des Landes durch ein von der Arbeiterpartei PT geführtes Präsidialamt in Brasilia und durch die Herrschaft sozialdemokratische Partei PSDB in der größten Stadt Brasiliens, São Paulo. Das eigentli...