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Café-Klatsch, raus aus dem nationalen Ghetto rein in die Region

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Die Musikgruppe MANNIJO stammt aus dem Dreiländereck Frankreich, Deutschland, Luxemburg. Jo Nousse, Mitglied der Gruppe, erklärt in einem Interview mit den engagierten Bloggern aus Lothringen (BLE) seine Musikgruppe folgendermaßen: “MANNIJO ist eine französisch-deutsche Musikgruppe, die es verstanden hat, alle Ingredienzen zu finden, um einem größeren Publikum ein herzliches Europa des Chansons zu präsentieren. Die Gruppe wurde 1997 vom Rheinländer Manfred “Manni” Pohlmann und mir gegründet. MANNIJO zeigt musikalisch unsere Leidenschaft für Interkulturaliät und unsere gemeinsame Muttersprache: Das Fränkische (die alte Sprache von Karl dem Großen!). MANNIJO hat sich bald zum Leuchtturm der grenzüberschreitenden Musikszene entwickelt, indem es in seinem Repertoire die Sprachen gemischt und gemeinsam genutzt hat: Französisch, deutsch, moselfränkisch, luxemburgisch, italienisch, korsisch, bretonisch, englisch, okzitanisch, katalanisch und jiddisch.” Jo Nousse meint weiter: “17 Jahre...

Rumänische Medien auf der Autobahn zur Hölle

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Rumänien hat einen Medienrat, den CNA (Consiliul Național al Audovizualului). Dan Grigore , ein bekannter Musiker und Pianist, war 11 Jahre Mitglied dieses Rates. Anfang dieses Monats hat er sein Mandat mit folgender Begründung nieder gelegt: “In den 11 Jahren meines Mandats wurde ich im Fernsehen zu oft beschimpft und verleumdet. Ich und meine Familie wurden bedroht, man hat mir Skandale in der Hoffnung unterstellt, dass ich strafrechtlich belangt werde, dass ich zurücktrete. Ich wurde mit fadenscheinigen Prozessen überzogen, die jede reale Basis vermissen ließen. Was zur Zeit in einigen Fernsehsendern gebracht wird, ist ganz einfach Terrorismus. Medien-Terrorismus.” In welcher Form diese Aggressionen erfolgen schildert er wie folgt: “Eine niveaulose Ausdrucksweise und eine Verhunzung der rumänischen Sprache, Beleidigung der respektlosesten Art, schamlose sexuelle Anspielungen, inhumanes Verhalten, Anstiftung zur Gewalt, Erpressung, Verleumdung und Bedrohung, Beschmutzung der kultu...

Adrian Păunescu wühlt die Rumänen eine letztes Mal auf

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In Rumänien ist vor kurzem der Poet und Politiker Adrian Păunescu gestorben. Nach seinem Tod zeigt eine überwältigende Berichterstattung in den Medien wie beliebt und zugleich umstritten dieser Mann war. Er ist ein wichtiger Bestandteil der rumänischen Kulturgeschichte und Jugendkultur der Ceausescu -Zeit. Adrian Păunescu wurde 1943 in Bessarabien (heute Republik Moldau) geboren. Gestorben ist er am 5. November diesen Jahres in Bukarest. Er war Dichter, Publizist, Textschreiber und Politiker und gilt als der profilitierste Künstler der rumänischen Gegenwart. Bekannt wurde er durch die von ihm gegründete Musik- und Literaturveranstaltung "Cenaclul Flacăra" im Jahr 1973. Eine Art Show, bei der Dichter ihre Werke vorstellen und junge, unbekannte Musiker ihre Musik vor einem zahlreichen Publikum aufführen konnten. Er begeisterte damit vor allem das junge Publikum sehr gut und eckte damit aber auch bei den kommunistischen Machthabern an. Er hat die Schlagworte "generația î...

Die Lena-Verschwörungstheorie

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Verlieren ist immer schwer, sogar beim Liedchen-Singen des Eurovision Song Contest . Deutschland hat nach jahrzehntelanger Entbehrung endlich wieder einmal gestern Abend den 1. Platz gewonnen. Verantwortlich für den Sieg war die junge Lena Meyer-Landrut . Über die Qualität der Lieder kann man sich streiten. Die jetzt in Deutschland ausgebrochene Massenpsychose um das junge Mädchen steht aber in keinem Verhältnis mehr zur abgegebenen Leistung. Man muss schon "Grand-Prix"-Liebhaber sein, um dem soviel abzugewinnen. Da der Gewinn bisher schon immer ein drolliges, europäisches Würfelspiel war, muss man aber auch akzeptieren, wenn tatsächlich einer der vielen singenden und tanzenden Artisten, das Glück des Gewinns hat. Dass man auch miesepetrig dieses Glück in Frage stellen kann, zeigen rumänische Vertreter der Schlagerzunft. Marcel Pavel , der mit seiner Partnerin Monica Anghel, 2002 am Wettbewerb teilgenommen hatte und damals auf dem 9. Platz landete, schiesst den ...

3 Tote: 1 Dissident, 1 Sängerin, 1 Kommunist

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In Rumänien werden in diesen Tagen 3 Personen zu Grabe getragen, die eine wichtige Rolle im Land gespielt haben, aber unterschiedlicher nicht sein könnten: Der Dissident: Constantin-Grigore Dumitrescu wird im Karpaten-Dorf (satul) Fânari mit militärischen Ehren und der rumänischen Fahne begraben. Ticu Dumitrescu, wie er abgekürzt genannt wurde, war im kommunistischen Regime Ceausescu's früh in Ungnade gefallen, musste sein Jura-Studium abbrechen und wurde mehrere Jahre wegen eines "Komplottes gegen die Staatssicherheit" (crima de uneltire) inhaftiert. Nach seiner Freilassung wurde ihm der Zugang zu allen rumänischen Universitäten verboten. 1990 schloss er sich der Bauernpartei an ((PNŢ-CD) und wurde Präsident der "Vereinigung ehemaliger politischer Gefangener in Rumänien" (Asociaţiei Foştilor Deţinuţi Politici din România). Während 2 Legislaturperioden war er Senator im rumänischen Parlament. Er war Initiator des Gesetzes zum Recht auf Zugang zur eigenen Akte...

Madonna verbietet brasilianischen Fans das Rauchen und Trinken

Natürlich von alkoholischen Getränken! In Brasilien wird bereits ein Mords-Rummel um die Konzerte von Madonna gemacht. Sie wird in diesem Monat mehrere Konzerte in Rio (Maracana-Stadion) und in São Paulo (Morumbi-Stadion) geben. Laut einem Bericht des "Jornal do Brasil" soll auf ihren ausdrücklichen Wunsch, beim Konzert das Rauchen (proibido fumar) und der Verkauf von alkoholischen Getränken (vender de bebida alcoólica) verboten werden. Madonna ist bereits unter grossem Getöse in Buenos Aires aufgetreten, wo sie "Don´t cry for me Argentina" zum Besten gegeben hat, die Brasilianer erwarten nun, dass sie für Brasilien einen ähnlich charismatischen Song bringen wird, sie spekulieren nur, was es sein wird.

Bahia: Violinen-Diebstahl macht Probleme

In Salvador / Bahia wurden vor kurzem 3 Musiker nach einem Konzert überfallen und es wurden ihnen unter anderem auch die Violinen abgenommen. Dieser freche Überfall beschäftigt zur Zeit Salvador. Die Diebe hatten sich aber bei den Violinen verkalkuliert. Scheinbar waren diese für sie Gegenstände ohne Wert. Sie warfen diese auf den Müll, wo jetzt 2 der geraubten Instrumente gefunden wurden. Nach der Dritten wird noch gefahndet, das Hauptaugenmerk liegt auf den Müllkippen. Einer der Beraubten, ein Argentinier, kann zur Zeit noch verfolgen, was mit seiner geraubten Kreditkarte passiert. Vor kurzem wurde sie in einer Pizzeria im Stadtteil Barbalho benutzt, obwohl sie gesperrt war. Die Polizei hat nach "Correia de Bahia" keine Spur von den Kriminellen ( A polícia ainda não tem pistas dos criminosos ).

Summerlied im Wald von Ohlungen

Im nördlichen Elsass nicht weit von Haguenau findet derzeit das elsässische Musikfestival " Summerlied " statt. Es treten Musikgruppen aus aller Welt auf, aber der Schwerpunkt liegt bei elsässischen Liedermachern. Jacques Schleef, der Leiter des Festivals, definiert die Zielsetzung folgendermassen: "Elsasser sin! In Ohlunge hann alli Gelajeheit sich fer unseri Sproch un unseri Kültür inzesetze un met offene Ohre un offenem Herz anderi ze empfange !" (Elsässer sein! In Ohlungen haben alle die Gelegenheit, sich für unsere Sprache und unsere Kultur einzusetzen und mit offenen Ohren und offenem Herz andere zu empfangen !) Aber es gibt nicht nur Musik. Im Bàbbeldorf (village de l’oralité) unter den grössten Bäumen des Waldes z. B. dem Zàpfezìejherboem (arbre à tire-bouchons) empfängt die Vereinigung , "Association Jungi fer’s Elsassische" am Wìtzbrùne (puits à blagues) vor allem die jungen Besucher mit dem Gänsespiel oder zum Quiz "Wichtige Fragen für ein...