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Das Donaudelta trocknet aus

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“Das Biosphärenreservat Donaudelta befindet sich im Mündungsgebiet der Donau in das Schwarze Meer . Das Donaudelta stellt nach dem Wolgadelta das zweitgrößte Delta Europas dar und umfasst ein Gebiet von 5800 km², wovon 72 Prozent mit einer Fläche von 4178 km² unter Naturschutz stehen” ist in Wikipedia zu lesen. Der Zustand des Donaudeltas gibt zu Sorgen Anlass. Die Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien (ADZ) schreibt dazu: “In nur 40 Jahren Kommunismus ist es gelungen, das biologische Gleichgewicht nachhaltig aus dem Gleis zu werfen, berichtet der bekannte Umweltrebell Naturschützer Liviu Mihaiu: durch Konservenfabriken, Quarzsandabbau, Dämme und Trockenlegungen für die Ausdehnung der Landwirtschaft um jeden Preis. Selbst den Braunen Sichler (Ţigănuş), eine im Delta häufige Ibisart, wollte Ceauşescu eindosen und ans Volk verfüttern lassen – ein Experiment, das gottlob misslang. Doch wer meint, dies alles sei längst graue Geschichte, irrt gewaltig.” Jede klimatische Änderu...

Donau-Gold soll in Berzasca gehoben werden

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Bisher ist die Donau auf ihrem Lauf entlang der Grenze Rumäniens zu Serbien und Bulgarien kaum vermarktet worden. Ein Dorf in der Donauklamm will nun endlich mit Hilfe von Mitteln aus den europäischen Fonds sich daran machen, das touristische Gold der Donau zu heben. Dort wo das Banater Bergland zur Donau abfällt, liegt das Dorf Berzasca . Die Donau bildet an diesem Ort eine malerische Bucht, an der zwei Touristendörfer erstellt werden sollen. Bis in das vergangene Jahr verdienten die Bewohner ihren Lebensunterhalt im Kohlebergwerk, Steinbrüchen sowie in der Holzwirtschaft. Jetzt, wo diese Wirtschaftszweige nicht mehr viel hergeben, soll auf den Tourismus gesetzt werden. Unter streng ökologischen Gesichtspunkten sollen Wohnungen am Wasser sowie künstliche Inseln entstehen. Kleine Restaurants und Bars am Ufer sollen die Touristen erfreuen. Die beiden Touristendörfer mit Namen Egreta und Pelicanul sollen aus Bungalows bestehen. Die Planung steht bereits, man wartet jetzt noch auf Bauma...

Öffentlicher Nahverkehr in Bukarest soll in die Luft

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Der Bürgermeister des Sectors II von Bukarest hat eine Machbarkeitsstudie für den Bau einer Luftseilbahn in der Stadt in Auftrag gegeben. Zwar liegt Bukarest in einer Ebene und es gibt kaum Höhenunterschiede in der Stadt, aber ein paar Seen und viele verstopfte Strassen könnten gut auf dem Luftwege gequert werden. Die Luftseilbahn soll den Norden der Stadt, insbesondere den beliebten Herăstrău-Park mit dem Westen verbinden und dabei auch den gleichlautenden See überqueren. Die genaue Route soll im Laufe des Ausschreibungsverfahrens festgelegt werden. Nach den Wünschen des Bürgermeisters soll die Luftseilbahn eine Kapazität für den Transport von 3.000 Personen pro Stunde haben und nicht nur dem Transport der Bukarester dienen, sondern auch als Touristenattraktion herhalten. Man hofft aber auch damit, die chronische Verkehrsüberlastung, die inzwischen zu Dauerstaus in der Stadt führen, abbauen zu können. Aber nicht nur die Luftseilbahn ist ein Wunschtraum der Stadtväter, sie wolle...