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Die Betonfraktion in Sevilla will dem Guadalquivir an den Kragen und die Justiz stellt sich dagegen

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Sevilla , besser gesagt interessierte Kreise in Sevilla um den Oberbürgermeister Zoido, möchte gerne ein große Hafenstadt werden. Nun liegt Sevilla nicht am Meer, sondern am Fluss Guadalquivir und sein derzeitiger Hafen kann derzeit nur mit kleineren Schiffen angesteuert werden. Das passt nicht in das gigantomanische Weltbild des Oberbürgermeisters und der mit ihm verbundenen und auf Aufträge hoffenden Bauindustrie. Deshalb hatte die Stadt beschlossen, den Hafen auszubauen und dafür den schiffbaren Teil des Guadalquivir zu vertiefen. Das ganze wurde kleingeredet und als eine sogenannte “begleitende Maßnahme” deklariert. Nun gibt es in Spanien auch schon Umweltschutzorganisationen, die ein aufmerksames Auge auf die Pläne der Politiker werfen. Das Mündungsgebiet des Guadalquivir und der mit ihm verbundene Nationalpark der Coto de Donaña sind Spaniens wichtigstes Freuchtgebiet. Er ist ist ein wichtiges Rastgebiet für europäische Zugvögel, die hier auf ihrer Reise nach Afrika Station...

Felipe Gonzalez soll den Nationalpark Coto de Doñana retten

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Wikipedia beschreibt den Nationalpark " Coto de Doñana " wie folgt: Der Nationalpark Coto de Doñana (auch Parque Nacional de Doñana) an der Costa de la Luz in Andalusien ist heute, nach der Erweiterung 2004, 54.252 Hektar groß, dazu kommen noch einmal 26.540 Hektar als Pufferzone (preparque). Er ist Spaniens wichtigstes Feuchtgebiet. Dies liegt vor allem an den marismas; einem flachen, periodisch überschwemmten Feuchtgebiet." Felipe González Márquez , geboren 1942 in Dos Hermanas, Provinz Sevilla, war von 1982 bis 1996 Ministerpräsident (presidente del gobierno) von Spanien und von 1974 bis 1997 Generalsekretär der Spanischen Sozialistischen Arbeiterpartei PSOE . Zu seiner Regierungszeit hatte er als Andalusier den Nationalpark bekannt gemacht. Hochrangige Politiker wie Francois Mitterrand , Helmut Kohl , Mario Soares oder Michail Gorbatschow wurden von ihm zur Besichtigung des Parkes eingeladen. Damals war es die spanische Regierung, die für den Nationalpark zuständig...

Nationalpark ein Paradies für Drogen-Schmuggler

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Der Nationalpark Coto de Doñana (auch Parque Nacional de Doñana) an der Costa de la Luz in Andalusien in der Schwemmlandschaft der Guadalquivir -Mündung hat sich zum grössten Einfallstor des Haschisch -Schmuggels nach Europa entwickelt. Seine hunderte Kanäle und schwierige Zugänglichkeit machen ihn zu einem idealen Versteck für die Haschisch-Schmuggler. Der "Diario de Sevilla" schildert den Ablauf einer Schmuggelaktion: "2 Uhr Nachts, Isla Mayor , eine Nacht wie jeden Tag auch. Ein Boot (lancha ) fährt mit hoher Geschwindigkeit den Guadalquivir hinauf bis zu einer der kleinen Anlegestellen, wie sie von Aal-Fischern in dieser Gegend benutzt werden. Das Boot hält, am Ufer warten einige Jugendliche, um sofort die Fracht abzuladen und sie zu in der Nähe geparkten Geländewagen (todoterrenos) zu bringen. In einer halben Stunde ist alles vorbei, es bleibt weder eine Spur von den Drogen noch dem Boot oder den Trägern." Das Haschisch kommt aus Nordafrika, vor allem Marokko...

El Rocio bringt Sevilla ins Schwitzen

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Die grosse Wallfahrt (romeria) nach El Rocio hat heute begonnen. El Rocio ist ein kleines Dorf südwestlich von Sevilla auf dem Weg zum Badeort Matalascañas und dem Nationalpark des "Coto de Doñana". Hier befindet sich eine Kirche mit einer Skulptur der "Virgen del Rocio" (heilige Jungfrau von Rocio). Wikipedia beschreibt die Wallfahrt wie folgt: "Über 100 Bruderschaften reisen aus ganz Spanien und z.T. aus dem Ausland an. Auf ihrem - traditionell festgelegten - Weg, dem Camino nach El Rocío besuchen sie andere Bruderschaften. Ein wohlbekannter Ort, an dem viele Bruderschaften vorbeikommen, ist Villamanrique de la Condesa in der Provinz Sevilla. Am Sonnabend vor Pfingsten reiten, fahren und schreiten die Bruderschaften in El Rocío ein und passieren die Wallfahrtskirche, die Ermita, wo sie begrüßt werden. Dann fahren sie weiter zu ihren Häusern, die den Rest des Jahres leer stehen." Und alle wollen sie durch Sevilla. Die Polizei erwartet den Zug von 13.000 ...