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Eine Autobahn durch die Karpaten, das wünschen sich viele

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Rumänien hat eine neue Regierung und wieder einmal verspricht diese der Bevölkerung endlich die seit langem gewünschten Autobahnen zu bauen. Unter anderem steht die Karpatenquerung zwischen Kronstadt / Brasov über Comarnic nach Bukarest an oberster Stelle der Prioritätenliste. Comarnic ist eine Kleinstadt am Südrand der Karpaten, während Kronstadt in Siebenbürgen am nördlichen Karpatenrand liegt. Wer gerne wissen möchte, wie zur Zeit die Situation auf einer der wichtigsten Verkehrsverbindungen zwischen Siebenbürgen und dem südlichen Rumänien aussieht, dem sei der nachstehende Artikel in der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien empfohlen: Das Programm der Sozialdemokratischen Partei (PSD), die in Allianz mit ALDE die neue Regierung stellt, nachdem sie vom Parlament und Staatspräsident Klaus Johannis eingesetzt wurde, sieht die Gründung eines eigenstaatlichen Fonds für Investitionen und Entwicklung (Fondul Suveran de Investiţii şi Dezvoltare) in Höhe von zehn Milliarden Euro...

Was Rumänien mit den Juncker-Milliarden machen will

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Die EU-Kommission unter Führung seines Präsidenten, Jean Claude Juncker , hat eine Investitionsoffensive beschlossen und will  dafür ein 315 Milliarden Euro-Paket auflegen, um die derzeitige Investitionsschwäche im Euroraum zu bekämpfen. Nach Junckers Plänen soll allein die Europäische Investitionsbank (EIB) gut 60 Milliarden Euro an Krediten vergeben. Weitere 250 Milliarden sollen von privaten Unternehmen und Anlagegesellschaften kommen. Sie will Juncker damit ködern, dass ihnen die EU gegen eine Gebühr einen Teil des Verlustrisikos abnimmt. Rumänien will die Gunst der Stunde nutzen und hat der EU-Kommission eine Liste mit über 200 Projekten im Wert von 62,5 Milliarden Euro zukommen lassen. Das größte Projekt übersteigt 7 Milliarden Euro und soll in den Ausbau einer Autobahn gehen. Hier sind sie, die Projekte in Rumänien: Ausbau der Autobahn Iași – Borș mit geplanten Kosten von 7,5 Mrd Euro. Bisher sind von der Autobahn, die von der nordwestlichen ungarischen Grenze quer d...

Spaniens Straßen verrotten und guter Rat ist teuer

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Zusammen mit dem EU-Beitritt erfolgte mit EU-Mitteln ein großzügiger Ausbau der spanischen Verkehrsinfrastruktur. Vor allem das Straßennetz wurde manchmal mit zweifelhaftem Ergebnis ausgebaut. Zweifelhaft insofern, dass zum Beispiel Autobahnen möglichst schnell, aber ohne Berücksichtigung der elementarsten Sicherheitsvorkehrungen gebaut wurden. Auf vielen dieser Autobahnen musste ein hoher Blutzoll gezahlt und danach teuer umgebaut werden. Auch die Bauqualität entsprach oft nicht hohen Ansprüchen. Aber diese Autobahnen blieben mautfrei, angeblich eine Auflage der EU bei der Vergabe der Mittel. So verfügte Spanien bald über ein im Vergleich zuvor modernes Straßennetz. Straßen wollen aber unterhalten werden und das wird jetzt immer mehr zum Problem. Inzwischen nehmen die Schäden zu, aber für den Unterhalt der Straßen ist kein Geld vorhanden. Es sollen 162.000 Straßenkilometer sind, die darauf warten, gepflegt zu werden. Für 25.000 km der am meisten genutzten Straßen stehen im Haushal...

Ein nicht endender Alptraum

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ist Bukarest, meint "Evenimentul Zilei". "Das Bukarest, mit dem wir nicht mehr klar kommen" (Bucureştiul nu ne mai încape). Die Statistiken sagen, dass Bukarest 2 Millionen Einwohner hat. Tatsache ist aber, dass sich täglich 3 Millionen Menschen in Bukarest befinden und die Spezialisten prognostizieren, dass Bukarest bald 4 Millionen Einwohner haben wird. Auch die Behörden anerkennen, dass Bukarest inzwischen eine blockierte Stadt ist und der Erstickungstod droht. Das bisherige schnelle Wachstum, das grösste in Rumänien, hat Bukarest inzwischen auf Platz 6 der europäischen Städte, nach Madrid, gebracht. Inzwischen zeigt aber das Wachstum Ermüdungserscheinungen (semne de oboseală), da die lokalen Behörden nicht in der Lage sind, eine dem Wachstum angemessene Infrastruktur zu schaffen. 1,3 Millionen Autos bevölkern inzwischen ein Strassennetz, das nicht viel grösser ist wie das von 1989 als es nur 250.000 Autos gab. Es sind eine Unmenge neue Wohnblocks auf einem völli...