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Umweltverschmutzung und der Kampf dagegen am Beispiel der rumänischen Stadt Brasov / Kronstadt

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In der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien ist ein recht interessanter Artikel erschienen, der Einblick über den Stand der Umweltverschmutzung und der Kampf dagegen in rumänischen Kommunen gibt.  Eine Website mit Namen "Petrică" versucht mit folgender Erklärung die Menschen zu überzeugen eine Recyclingstation gleichen Namens zu nutzen: "Die Leute nennen mich Petrică, weil ich PET und jede Art von Getränkverpackung aus Plastik, Aluminium oder Glas mag. Ich bin ein Apparat, der selektiv sammelt und Getränkeverpackungen wiederverwertet. Es ist kinderleicht, mich zu bedienen, und wenn du deine leeren Flaschen zu mir bringst, wird es eine Belohnung für deine Tat geben. Ich wünsche mir, in alle Ecken des Landes zu gelangen und zu helfen, eine saubere Welt zu schaffen. Ich weiß, das klingt sehr tapfer, aber ich bin ein fleißiger Apparat und werde es schaffen!" Der ausführliche Bericht kann hier gelesen werden.

Und wieder Überschwemmungen und Bergrutsche im Bundesstaat Rio de Janeiro

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Anfang April schlugen die Unwetter wieder einmal im Bundesstaat Rio de Janeiro zu, nachdem es im Februar bereits in den Bergen von Petropolis zu verheerenden Erdrutschen und Überschwemmungen gekommen war. Diesmal war besonders betroffen die Region um die Küstenstadt Angra dos Reis, aber auch Rio de Janeiro selbst. 9 Menschen starben in Angra dos Reis und 12 werden noch vermisst. Entsprechend Mitteilungen der Stadtverwaltung von Angra dos Reis gab es einen neuen Rekord an Niederschlägen innerhalb von 48 Stunden, es waren fast 700 mm. Alle 28 Sirenen des Alarmsystems heulten am Morgen des 2. April und alarmierten die Bevölkerung. Die Bewohner wurden informiert, dass sie in ihren Häusern bleiben sollten, die sie nur verlassen sollten, falls Überschwemmungen oder Erdrutsche drohten. Es gab mehrere Erdrutsche an der Küste. Die Gefahr solcher Unwetter und von schwerwiegenden Folgen ist schon länger bekannt. Hinzu kommt, dass durch die Klimakrise die Unwetter noch viel extremer werden. Früh...

Großbritannien braucht keine Monarchie, sondern eine moderne Demokratie

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Großbritannien ist eine Monarchie, bei der man eigentlich gar nicht weiß, wofür sie gut ist. Gut die "Queen" ist halt so ein Symbol für den Stillstand der Zeit und die "Royal Family" ist eine Schatztruhe für die Klatschpresse. Da die Briten den Wert menschlicher Tätigkeiten gerne unter dem merkantilistischen Nützlichkeitsgesichtspunkt sehen, taucht - wen wunderts - immer wieder bei der Verteidigung der Monarchie die Argumentation auf, dass ihr ganzer Mummenschanz den Tourismus fördert und zu erheblichen Profiten für die Wirtschaft beiträgt. Nun, inzwischen ist die Queen uralt, ihre Familie heillos zerrüttet und immer mehr Briten fragen sich, wofür man eigentlich so eine Monarchie hat. Die   Journalistin Polly Toynbee vom "Guardian" fordert  zum Beispiel unter Berufung auch auf ihren Kollegen Simon Jenkins, dass die Queen jetzt abdanken solle. Nicht wegen der Skandale ihrer Kinder und Enkelkinder, sondern ganz einfach um einen würdigen Überga...

Ein Mann namens Putin und die Klimakrise

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Der russische Staatspräsident hat endgültig seine Maske fallen gelassen, nachdem man ihm auch beim besten Willen seine Lügenparade nicht mehr abnehmen kann, und er gibt sich als das, was er auch ist, ein Diktator. Mit dem Überfall auf die Ukraine meint er auch die letzten Hemmungen in der internationalen Politik ablegen zu können. Der Europarat, zuständig für Menschenrechtsfragen in Europa, hat inzwischen Russland aus seinem Gremium ausgeschlossen. Es war ohnehin alles nur noch Fassade, was das Putin-Regime an Menschenrechten geboten wurden. Die russische Opposition inzwischen durch Repressionsgesetze jeder Art mundtot gemacht worden. Lügen und betrügen, das ist das Lebenselixier eines Herrn Putin. Das muss die Welt zur Zeit mit Schrecken zur Kenntnis nehmen, nachdem man lange seine Manöver nach dem Motto "der spielt ja nur" akzeptiert hatte. Nun muss man zur Kenntnis nehmen, dass dieser Mann keinerlei Charakter hat. Abgestritten hat er bis vor nicht allzu langer Zeit, dass e...

Bolsonaro wird ungemütlich und setzt Agrobuisness und Großgrundbestitzer unter Druck

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In einigen Monaten sind Präsidentschaftswahlen in Brasilien. Für Bolsonaro sieht es nicht gut aus. Deshalb braucht er Geld, viel Geld um den Brasilianern nochmal mit Fake-News und großem Propaganda-Aufwand die Augen zukleistern zu können. Seine treueste Gefolgschaft sind die Großgrundbesitzer und das Agrobuisness, denen er während seiner Amtszeit jeden Gefallen getan hat.  Nun versucht er bei diesen Leuten nach bester Mafia-Manier das Geld für seinen Wahlkampf einzutreiben. Mit der Haupttreiber dieser Aktion ist sein Sohn Flavio Bolsonaro und der Chef der Bolsonaro-Partei PL, Valdemar Costa Neto . Letzterer ist ein wegen Korruption und Geldwäsche verurteilter Abgeordneter, der einige Zeit im Gefängnis sass und zuletzt begnadigt wurde. Flavio Bolsonaro ist auch in dunkle Geschäfte verwickelt, gegen ihn wird zur Zeit ermittelt, weil er Gehälter seiner Angestellten unterschlagen haben soll.  Jornal do Brasil berichtet, dass viele Vertreter des Agrobusiness von der Art und Weise...

Bolsonaro und Orban feiern ihre Verbrüderung

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Bolsonaro reist zur Zeit durch Europa mit dem Ziel, vor dem russischen Präsidenten seinen Kniefall zu machen. Der brasilianische Versager sucht Verbündete unter denen, die von Demokratie nichts halten und Selbstdarsteller erster Güte wie er sind. Dazu passt in der Tat Victor Orban, das Großmaul aus Ungarn. Er scheint in Europa neben Putin, der einzige zu sein, der Bolsonaro empfangen wollte. Beim Zusammentreffen mit Orban erklärte Bolsonaro nach Meldung des brasilianischen Blogs "Blog das Cidadania" unter dem Titel "Bolsonaro behauptet, Bruder des ungarischen Halbdiktators zu sein": “Geschätzter Orban, es ist für mich eine große Befriedigung in Ungarn zu sein. Ich betrachte ihr Land als unseren kleinen großen Bruder. Klein, wenn wir die flächenmäßige Größe unserer Länder sehen, aber groß, wenn wir die Werte in Betracht ziehen, die wir repräsentieren und die wir in 4 Worten zusammenfassen können: Gott, Vaterland, Familie und Freiheit. Wir stimmen auch in vielem übrei...

Die britischen Tories schreiben sich den Brexit schön und hoffen auf die Dummheit ihrer Volkes

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Premierminister Boris Johnson und seine ihm ergebene Schar von der konservativen Partei müssen ganz schön verzweifelt sein, wenn sie sich dazu gezwungen sehen, den Brexit in einem Druckwerk namens "Benefit of Brexit" als Riesenerfolg hinzustellen, obwohl in Großbritannien kaum einem verborgen bleibt, dass er ein Riesendesaster ist. Aber das Schwadronieren und Schönreden liegen ja Johnson und seiner Gefolgschaft im Blut.  Im Vorwort beschreibt Johnson das Ziel dieses Erfolgsberichts: "Dieses Papier beschreibt wie wir ihn (den Brexit) nutzen wollen. Indem wir uns von 40 Jahren EU-Mitgliedschaft abnabeln, indem wir beibehalten, was funktioniert, ändern was nicht funktioniert, neue Industrien förden, ältere neu bleben und tatkräftig die britische Flagge auf der Weltbühne wieder aufrichten." Natürlich macht so etwas neugierig, auch wenn man auf Grund der bisherigen Nachrichtenlage denkt, dass es schwer sein muss diesen Brexit schön zu reden. Gottseidank ist zu Beginn de...