Direkt zum Hauptbereich

Kronstadt ist beliebtestes Reiseziel für Ausländer in Rumänien

Kronstadt, auf rumänisch Brașov genannt (ungarisch Brassó), ist das beliebteste Reiseziel der Ausländer, die nach Rumänien kommen. Kronstadt wurde von den Ritterbrüdern des Deutschen Ordens im frühen 13. Jahrhundert als südöstlichste deutsche Stadt in Siebenbürgen unter dem Namen Corona gegründet. Die Stadt hat ihren mittelalterlichen Charme erhalten und mit der 1477 gebauten “Schwarzen Kirche” (Biserica Neagră) ein markantes Wahrzeichen. Aber attraktiv ist nicht nur die Stadt selbst, sondern es gibt im Umland einige beliebte Ausflugsziele wie das Schloss Bran im gleichnamigen Ort (deutsch: Törzburg), die so gemeinhin als die Dracula-Burg gilt und die Festung von Rosenau (Râșnov) oder die Kirchenburg von Tartlau (Prejmer). Im Winter ist es die Schulerau (Poiana Brașov), die bekannteste Ski-Station der Karpaten, die Rumänen und Ausländer anzieht.

Bereits 2013 war Kronstadt das meistbesuchte Reiseziel von Ausländern in Rumänien. So nun auch wieder im Jahr 2014. Die größte Besuchergruppe – wen wundert’s – sind die Deutschen. Schließlich gibt es viele Siebenbürger Sachsen, die jetzt in Deutschland leben und ab und zu gerne ihre alte Heimat besuchen. An zweiter Stelle stehen die Italiener gefolgt von Franzosen, Ungarn und Israeli. Nach Bran, das vom Dracula-Geschäft profitiert, kamen letztes Jahr 600.000 Besucher. Das Schloss gehört jetzt wieder einem Habsburger, nachdem es 2009 vom rumänischen Staat an die ehemaligen Eigentümer zurückgegeben wurde. In Kronstadt ist bei den Touristen die Schwarze Kirche und das alte Rathaus besonders beliebt.

Informationsquelle
Obiective turistice în Braşov, oraşul preferat al străinilor

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

7 Gründe warum man nicht nach Rumänien auswandern oder fliehen sollte

Journalistin Laura Stefanut von der Webseite “Romania Curata” hat 7 Gründe dafür gefunden, dass man nicht nach Rumänien auswandern oder fliehen sollte. Sie spricht zwar von Einwanderern, aber tatsächlich geht es um Flüchtlinge. Die Situation sieht für diese so aus:

Rumänien ist ein Land, aus dem Millionen Auswanderer nach Westeuropa und Nordamerika ausgewandert sind. Es ist aber kein Land, in das man auswandert. Gegenwärtig gibt es etwa 60.000 Einwanderer von außerhalb der EU im Land. Forscher der Sozialwissenschaften warnen, dass Rumänien auf eine schnelle demographischen Überalterung zusteuert, das viele Vorteile aus der Integration von Einwanderern ziehen könnte. Aber trotz aller Warnungen und Forschungen hat der Staat wenig sinnvolles in diese Richtung getan. Vor kurzem gab es Nachrichten über 2 Flüchtlinge, die aus Versehen in Rumänien gelandet waren und anfingen zu weinen als sie merkten, wo sie waren. Leider, das bestätigen die Forschungen, ist Rumänien kein gutes Z…

In Treue fest zum Atom

Der spanische Industrieminister macht es sich leicht. Ein paar Tage vor dem Unglück von Fukushima erklärte er: "Sich vor der Nuklearenergie fürchten ist wie vor der Sonnenfinsternis Angst haben".

María Teresa Domínguez, Sprecherin der Forums der spanischen Atomernergie erzählt 2009 in einem Interview: "Spanien hat 8 Atomkraftwerke, die auf höchstem Weltniveau bezüglich Verfügbarkeit und Betriebsbedingungen operieren." Keine Rede davon, dass die AKW Vandellos und Ascó schon Störfälle auf höchstem Niveau hatten. Frau Domínguez bedauert, dass die Nuklearenergie nur zu 8% zur Energieversorgung Spaniens beiträgt. Deshalb will sie daraufhin arbeiten, dass der spanische Strommix für die Zukunft einen Anteil von 30% an der Landesversorgung bekommt. Keine Angst wegen den Risiken? "Nein, die Risiken sind kontrollierbar. Ich sage das, weil ich Technikerin bin und auf dem Gebiet der Sicherheit der Atomkraftwerke arbeite. Aber das sage nicht nur ich, sondern das ist auch …

Die Betontürme von Barcelona: Auch Betonschrott macht anhänglich

Wer von den höheren Positionen der Collserola auf Barcelona hinunterblickt, dessen Blick bleibt bald an 3 Türmen im Nordosten von Barcelona hängen. Diese drei Türme, die an der Mündung des Flusses Besós ins Meer liegen, gehörten zu einem konventionellen thermischen Kraftwerk, das in den 70er Jahren gebaut worden war. Seit 2011 ist dieses Kraftwerk stillgelegt. Es hatte zuvor kräftig zur Luftverschmutzung in Barcelona beigetragen. Es liegt nicht auf der Gemarkung der Stadt Barcelona, sondern der Vorortgemeinde Sant Adrià.

Drei Türme aus Beton dienten als Kamine über die die Abgase des Kraftwerks abgeleitet wurden. Beim Bau waren sie 90m hoch über den bereits 90m hohen Hochöfen gebaut worden, Es stellte sich heraus, dass in dieser Höhe die Abgase das Stadtklima beeinträchtigten und so wurden sie bis auf 200m erhöht. Sie übertrafen damit die Türme der Kathedrale Sagrada Familia, das Wahrzeichen von Barcelona. Man könnte sich vorstellen, dass ein solches hässliches Bauwerk als Verschande…