Spanische Verkehrspolitik - das kommt mir spanisch vor

Während die neu gewählte - konservative - Regierung Kataloniens alles daran setzt, von der Vorgängerregierung beschlossene Geschwindigkeitsbeschränkungen auf den Straßen rückgängig zu machen, beschliesst die Regierung in Madrid nun das Gegenteil: Ab 7. März darf auf spanischen Autobahnen nur noch höchstens 110 h/km gefahren werden. Vorübergehend, wie Ministerpräsident Zapatero beschwichtigend mitteilt. Trotzdem schlagen die Wellen im Land hoch. In Internetumfragen der Zeitung spricht sich die überwiegende Mehrheit gegen die Geschwindigkeitsbeschränkung aus. Der spanische Verbraucher wittert bei so etwas Unrat. Die Stimme eines Kommentators im Internet: "Es gibt keine Einsparung, wenn ich 10 km/h langsamer fahre. Die Regierung spekuliert nur auf die Einnahmen aus den Bußen, die jetzt wegen zu schnellen Fahrens verhängt werden. Wenn sie genug eingenommen haben, werden sie wieder die alte Regelung herstellen". Dabei meint es die Regierung doch nur gut. Lassen wir Ministerp...