Direkt zum Hauptbereich

Pernambuco: Inverno chega / Der Winter kommt

Und mit ihm die die Kultursaison in einigen Orten des Hinterlandes des Bundesstaates Pernambuco. Die niedrigen Temperaturen des Winters (z.B. Caruaru heute mit 21° Minimum und 22° C Maximum) lösen die aktivitätslähmenden Temperaturen des tropischen Sommers ab und beleben die kulturellen Aktivitäten. So gibt es jetzt in Taquaritinga do Norte die „Festa das Dálias“ („Dalienfest“). Taquaritinga liegt ca 800 bis 1.000 m hoch und ist bekannt für sein frisches Klima und seine Berg-Dalien.

In Triunfo findet die „Festa do Estudiante“ (Fest des Studenten) statt. Triunfo liegt 1.000 m hoch und die tiefste bisher gemessene Temperatur soll 8° C sein.

In Garanhuns, Geburtsort des derzeitigen Präsidenten Brasiliens, Lula da Silva, liegt ca 900 m hoch und hier findet das „Festival do Inverno“, das Winter-Festival statt. Garanhuns ist berühmt für sein angenehmes Klima (mittlere Jahrestemperatur liegt bei 20,4° C) und wird deshalb gerne von den Bewohnern der tropischen Küstenregion um Recife besucht.

Die nächste Ortschaft mit Kultur-Events ist Gravatá. Gravatá liegt ca 70 km von Recife am Ende des Aufstiegs in die Serra das Russas auf ca 500 m Höhe. Hier findet die „Festa da Estação“ (Bahnhofsfest) statt.

Ein weiteres Ereignis, die „Festa da Renascença“, findet in Pesqueira statt. Pesqueira liegt auf etwa 650 m Höhe.

Sinn der Kulturveranstaltungen ist es, Künstler und Publikum zusammenzubringen. Eine öffentliche, demokratische Auswahl der Veranstaltungen hat ein Programm ergeben, das nicht nur pompöse Veranstaltungen „shows grandiosos“ auf dem Programm hat, sondern auch Ausstellungen, Vorführungen von Theaterstücken und Tanz. In Garanhuns steht der Austausch mit Kuba auf dem Programm: Geschichte, Menschenkunde, Kulturmarkt und ein Austausch über die gemeinsamen afrikanischen Wurzeln.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

7 Gründe warum man nicht nach Rumänien auswandern oder fliehen sollte

Journalistin Laura Stefanut von der Webseite “Romania Curata” hat 7 Gründe dafür gefunden, dass man nicht nach Rumänien auswandern oder fliehen sollte. Sie spricht zwar von Einwanderern, aber tatsächlich geht es um Flüchtlinge. Die Situation sieht für diese so aus:

Rumänien ist ein Land, aus dem Millionen Auswanderer nach Westeuropa und Nordamerika ausgewandert sind. Es ist aber kein Land, in das man auswandert. Gegenwärtig gibt es etwa 60.000 Einwanderer von außerhalb der EU im Land. Forscher der Sozialwissenschaften warnen, dass Rumänien auf eine schnelle demographischen Überalterung zusteuert, das viele Vorteile aus der Integration von Einwanderern ziehen könnte. Aber trotz aller Warnungen und Forschungen hat der Staat wenig sinnvolles in diese Richtung getan. Vor kurzem gab es Nachrichten über 2 Flüchtlinge, die aus Versehen in Rumänien gelandet waren und anfingen zu weinen als sie merkten, wo sie waren. Leider, das bestätigen die Forschungen, ist Rumänien kein gutes Z…

In Treue fest zum Atom

Der spanische Industrieminister macht es sich leicht. Ein paar Tage vor dem Unglück von Fukushima erklärte er: "Sich vor der Nuklearenergie fürchten ist wie vor der Sonnenfinsternis Angst haben".

María Teresa Domínguez, Sprecherin der Forums der spanischen Atomernergie erzählt 2009 in einem Interview: "Spanien hat 8 Atomkraftwerke, die auf höchstem Weltniveau bezüglich Verfügbarkeit und Betriebsbedingungen operieren." Keine Rede davon, dass die AKW Vandellos und Ascó schon Störfälle auf höchstem Niveau hatten. Frau Domínguez bedauert, dass die Nuklearenergie nur zu 8% zur Energieversorgung Spaniens beiträgt. Deshalb will sie daraufhin arbeiten, dass der spanische Strommix für die Zukunft einen Anteil von 30% an der Landesversorgung bekommt. Keine Angst wegen den Risiken? "Nein, die Risiken sind kontrollierbar. Ich sage das, weil ich Technikerin bin und auf dem Gebiet der Sicherheit der Atomkraftwerke arbeite. Aber das sage nicht nur ich, sondern das ist auch …

Die Betontürme von Barcelona: Auch Betonschrott macht anhänglich

Wer von den höheren Positionen der Collserola auf Barcelona hinunterblickt, dessen Blick bleibt bald an 3 Türmen im Nordosten von Barcelona hängen. Diese drei Türme, die an der Mündung des Flusses Besós ins Meer liegen, gehörten zu einem konventionellen thermischen Kraftwerk, das in den 70er Jahren gebaut worden war. Seit 2011 ist dieses Kraftwerk stillgelegt. Es hatte zuvor kräftig zur Luftverschmutzung in Barcelona beigetragen. Es liegt nicht auf der Gemarkung der Stadt Barcelona, sondern der Vorortgemeinde Sant Adrià.

Drei Türme aus Beton dienten als Kamine über die die Abgase des Kraftwerks abgeleitet wurden. Beim Bau waren sie 90m hoch über den bereits 90m hohen Hochöfen gebaut worden, Es stellte sich heraus, dass in dieser Höhe die Abgase das Stadtklima beeinträchtigten und so wurden sie bis auf 200m erhöht. Sie übertrafen damit die Türme der Kathedrale Sagrada Familia, das Wahrzeichen von Barcelona. Man könnte sich vorstellen, dass ein solches hässliches Bauwerk als Verschande…