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Die Lena-Verschwörungstheorie

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Verlieren ist immer schwer, sogar beim Liedchen-Singen des Eurovision Song Contest . Deutschland hat nach jahrzehntelanger Entbehrung endlich wieder einmal gestern Abend den 1. Platz gewonnen. Verantwortlich für den Sieg war die junge Lena Meyer-Landrut . Über die Qualität der Lieder kann man sich streiten. Die jetzt in Deutschland ausgebrochene Massenpsychose um das junge Mädchen steht aber in keinem Verhältnis mehr zur abgegebenen Leistung. Man muss schon "Grand-Prix"-Liebhaber sein, um dem soviel abzugewinnen. Da der Gewinn bisher schon immer ein drolliges, europäisches Würfelspiel war, muss man aber auch akzeptieren, wenn tatsächlich einer der vielen singenden und tanzenden Artisten, das Glück des Gewinns hat. Dass man auch miesepetrig dieses Glück in Frage stellen kann, zeigen rumänische Vertreter der Schlagerzunft. Marcel Pavel , der mit seiner Partnerin Monica Anghel, 2002 am Wettbewerb teilgenommen hatte und damals auf dem 9. Platz landete, schiesst den ...

Brasilianer streiten sich über Wahlplicht

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Jeder Brasilianer im Alter zwischen 18 und 70 Jahren muss wählen gehen. Es herrscht Wahlpflicht . Nicht wählen müssen Analphabeten , Personen unter 18 Jahren und über 70. Für sie gilt das fakultative Wahlrecht, sie dürfen selbst entscheiden, ob sie wählen gehen. Über Sinn und Unsinn einer Wahlpflicht sind die Brasilianer gespalten. Zur Zeit gibt es eine heftige Diskussion über die Abschaffung der Wahlplficht. Nach einer neueren Umfrage stehen sich Befürworter und Gegner der Wahlpflicht zu gleichen Teilen, jeweils 48%, gegenüber. Dabei ist die Zustimmung für die Abschaffung der Wahlfplicht gestiegen. Für den Fall, dass die Wahlfplicht abgeschafft würde, geben 44% der Wähler an, nicht mehr wählen zu gehen. Nur 55% würden auch freiwillig wählen gehen. Für die Präsidentschaftswahlen in diesem Jahr wäre das freiwillige Wahlrecht für die Kandidatin Dilma Rousseff der derzeit regierenden Partei, der PT , von Vorteil, weil diese Partei die beste Mobilisierung bei ihren Anhängern...

Rumänien ist pleite und wird Russen und Chinesen zum Frass vorgeworfen

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Dieser Meinung ist die Journalisten Sabina Fati von der Zeitung "Romania Libera". Ausgehend von der Aussage des Staatspräsidenten, dass Rumänien bankrott ist, macht sie sich Gedanken darüber, wer sich für ein bankrottes Rumänien noch interessiert. Sie ist der Ansicht, dass sich die Europäer dann lieber an Griechenland halten und Russen und Chinesen sich dann an Rumänien schadlos halten könnten. Sie wirft den Regierenden vor, seit Jahren nichts gegen die Verschuldung von Rumänien getan zu haben. Der Regierungskurs wäre eine Zick-Zack-Politik gewesen. Die derzeitige Regierung von Emil Boc hätte sich durch Untätigkeit ausgezeichnet. Rumänische Politiker seien Überlebenskünstler, die aber immer nur an die eigenen Interessen und nicht an die der Nation gedacht hätte. Das auch dann noch, als sie schon erkennen konnten, dass die Katastrophe vor der Tür steht. Jetzt rede der Staatspräsident Traian Basescu von der "Griechisierung" des Landes, während im vergan...

Endet Brasiliens Ölrausch wie in Louisiana?

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Petrobras , der brasilianische Energiemulti, halb staatlich, halb privat kümmert sich auch um das Öl, das im pré-sal , im Meer unter den Salzstöcken liegt. Nach Angaben von Petrobras handelt es sich um Öl von fossilem Urprung, für die Millionen Jahre für die Entstehung in unterirdischen Kavernen gebraucht wurden. In Brasilien liegen die grössten Reserven im Meer, in Tiefen, die nach eigenen Angaben von Petrobras so tief wie nirgendwo sonst bei der Ölforderung sind. Aber Petrobas schafft das: "Das Öl zu finden verlangte von Petrobras Wissen und Technologie, neben Kühnheit und Kreativität. Die existierenden Techniken zu analysieren, anzupassen, zu perfektionieren, um in einem nie dagewesenen Szenario zu arbeiten, hat uns zum Weltführer in diesem Sektor gemacht. Die tiefen Wasser zu besiegen brachte uns noch einmal eine Herausforderung: Öl aus dem Meer zu gewinnen und zu verarbeiten." Petrobras sucht das Öl also noch unter den im Meer befindlichen Salzstöcken. Die...

Brot für heute, aber Hunger und Zerstörung morgen

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Wenn es um Bodenschätze und deren Ausbeutung geht, kennt die Menschheit keine Skrupel. Risiken werden heruntergespielt und das Volk mit kurzfristigen Vergnügen beruhigt. Der Unfall der Ölplattform von BP im Golf von Mexiko ist, wie sich danach herausstellte, vorhersehbar gewesen. Auch hier wurde vor Risiken einfach die Augen zugemacht und nach dem Wahlspruch gehandelt "es ist schon immer gut gegangen!". Jetzt, wo es nicht gutgegangen ist, sehen wir, dass eigentlich unsere natürlichen Lebensgrundlagen viel wichtiger sind als das Geld, das man nicht essen kann. Katastrophen hat es schon viele gegeben und scheinbar lernt man nichts daraus. Ein Beispiel mehr gibt es in der Provinz Sevilla in Andalusien. Da steht im Ort Gerena unweit von Sevilla eine Kupfer-Mine mit dem Namen "Mina las Cruces", die es sich erlaubt, eine umweltschädlichsten Industrien in Andalusien zu sein. Auf ihrer Webseite steht sie aber für "Technologische Innovation, Umweltschutz, ...

Rumänischer Sprache soll die Frauenfeindlichkeit abgewöhnt werden

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Die rumänische Sprache hinkt was Geschlechtergleichstellung berifft hinter der Entwicklung in Westeuropa her. Während die deutsche Sprache diese Lektion gelernt hat, ist im Rumänischen die Frau zum Beispiel bei den Berufsbezeichnung noch ein Mann. Alle Berufsbezeichnungen abgesehen von ein paar Ausnahmen sind männlich. Das soll sich jetzt aber ändern. Die Nationalagentur für Gleichstellung, ANES , will mit Hilfe des Linguistik-Institutes "Iordu Iordan" eine Sammlung von Berufsbezeichnungen herausgeben, bei denen auch die weibliche Bezeichnung des jeweiligen Berufs verzeichnet wird. Das Verzeichnis bekommt den Namen "Einstufung der Berufe in Rumänien" und wird COR abgekürzt. Das Projekt steht noch am Anfang: Zusammen mit dem Linguistik-Institut wird nach der geeigneten weiblichen Form der Berufsbezeichnung gesucht. In 6 Monaten hofft man das Projekt abschliessen zu können. Die Universitätsprofessorin Mihaela Miroiu meint dazu: "Die Sprache reflektie...

MenschenStrom gegen Atom an der Aare

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Schweizer Umweltaktivisten wollen sich von der heimischen Atomindustrie nicht länger auf der Nase rumtanzen lassen. Unverfroren plant diese den Neubau von Krernkraftwerken und die Verlängerung von Laufzeiten, obwohl man schon den derzeitigen AKW's mangelnde Betriebssicherheit vorgeworfen hat. Die Atomkraftwerke stehen im Kanton Argau und zum Teil unmittelbar an der deutschen Grenze. Es sind dies die Kernkraftwerke Beznau-1, Beznau-2, Gösgen, Leibstadt und Mühleberg. Die Gemeinden mit Atomkraftwerken werden von den Betreibern mit hohen Zuwendungen gehätschelt und damit deren Widerstand gebrochen. Zudem ist es der Schweizer Atomindustrie gelungen, die Gefahren der Atomkraft in der Bevölkerung auf niedrigem Niveau zu halten. Beispielhaft die Information zum Atommüll , mit der die schweizerische Atomwirtschaft informiert: "Der Vorteil der hohen Energiedichte des Urans hat zur Folge, dass die Menge der radioaktiven Abfälle ausserordentlich gering ist. Der hochradio...