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Präsident prügelt Kind oder der schmutzige Wahlkampf

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Die rumänischen Präsidentschaftswahlen gehen in die entscheidende Runde und das Duell zwischen dem Amtsinhaber Traian Băsescu und Herausforderer Mircea Geoana geht immer mehr unter die Gürtellinie. Jetzt geistert ein Video von Traian Basescu durch die Medien, in der dieser einem Kind bei einer Wahlveranstaltung einen Faustschlag ins Gesicht versetzt. Die Vorwürfe beziehen sich nicht auf den derzeitigen Wahlkampf, sondern auf den von 2004! Irgendwer hat scheinbar Material gefunden, um die Massen in Bewegung zu setzen und die eigenen Politiker noch mehr zu desavouieren. Traian Basescu behauptet, dass das Video per Computer manipuliert wurde. Das verprügelte Kind, inzwischen ein um 5 Jahre älterer Jugendlicher, wird zitiert: "Ich bin derjenige auf den Bildern. Ich war damals 10 Jahre alt. Ich habe ihn wohl beschimpft. Danach hat er mich entnervt niedergeschlagen." Der Vizepräsident der PDL (Liberaldemokratische Partei), der Partei des Präsidenten, schäumte draufhin, er habe si...

Der spanische Macho lebt noch

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Die häusliche Gewalt ist erneut das Diskussionsthema in Spanien. Zwar sind in diesem Jahr 14 Frauen weniger von ihren Männern getötet worden wie 2008, aber trotzdem gab es 49 Ermordungen von Ehepartnern. Die sinkende Zahl wird auch auf das 2005 in Kraft gesetzte Gesetz über häusliche Gewalt (Ley Integral contra la Violencia de Género) zurückgeführt. Trotz aller erzieherischen und sozialen Massnahmen muss das Gesetz aber noch entwickelt und vor allem finanziell unterfüttert werden. 14 der ermordeten Frauen hatte num Hilfe gebeten, die ihnen aus welchen Gründen auch immer nicht gewährt wurde. Das junge Alter vieler Opfer ist entmutigend. 4 waren jünger wie 20 Jahre und 9 waren Anfang 20. 10 der Aggressoren waren jünger wie 31 Jahre. Von 113.500 Frauen, die 2008 unter Schutz gestellt wurden, waren 39% jünger wie 30 und genauso waren 29% unter 30, die zwischen 2003 und 2008 ermordet wurden. Auch ein Drittel der Fraue, die das Sondertelefon für misshandelte Frauen (016) anriefen, waren unte...

Lula meint es gut mit Mahmud Ahmadinedschad

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Beim gestrigen Staatsbesuch des iranischen Präsidenten in Brasilien hat Brasiliens Präsident Lula da Silva seinem iranischen Gegenüber einen freundlichen Empfang bereitet. Viele Experten sind der Meinung, dass damit der mehr als umstrittene Ahmadinedschad international aufgewertet wurde. Man suche nach Gründen für die grosse Nachsicht und finde sie natürlich im Handelsbereich. Der brasilianische Präsident wies daraufhin, dass der Handel mit dem Iran sich während seiner Amtszeit verdoppelt hat und der Handelsaustausch verstärkt werden sollte. "Der Iran könnte wieder das grösste Handelsziel Brasiliens im Nahen Osten werden", meinte Lula da Silva. Die weiteren Nettigkeiten des brasilianischen Staatspräsidenten: "Wir verteidigen schon seit längerer Zeit das Recht des Irans zur Urananreicherung für friedliche Zwecke so wie es auch Brasilien für seine Entwicklung beansprucht. Was wir für uns verteidigen, verteidigen wir auch für andere." "Der Iran kann eine entsch...

Ökotourismus an vergiftetem See?

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Der See Lago da Serra Mesa ist der fünftgrösste See Brasiliens. Er ist ein Stausee zur Stromproduktion im Nordosten des Bundesstaates Goiás und wird von den Flüssen Tocantins , Traíras und Maranhão gespeist. Er liegt auf 460 m Höhe und ist vom Wasservolumen her der wasserreichste See Brasiliens. Er gilt als touristisches Ziel, vor allem für die Sportfischer. Um den See erheben sich Berge bis zu einer Höhe von 1.400 Meter. Die Webseite " Ecorotas " beschreibt ihn als ausgezeichneter Ort für Seesportarten und Fischerei. Das Kraftwerk am See wird von Tractebel Energia betrieben. Der schöne Schein der touristischen Attraktivität kommt ins Wanken. Das Zentrum für "unabhängige Medien" ( CMI ) berichtet am 21. November unter dem Titel "Vergifteter See / Tote Fische", dass der See flächendeckend von einer dicken Schicht Algen bedeckt ist. Zum Teil hat die Algenschicht eine Tiefe von 4 Metern. João Carlos Kruel, Direktor für Umwelt im Verband der Sportfischer von...

Der tägliche Unfall - weltweit -

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Donnerstag, 19. November 2009: Kurz nach Mitternacht rammt der Sänger Adjar de Albuquerque Ângelo, 42 Jahre, nördlich von Recife / Pernambuco bei Paulista ein Pferd auf der BR 101 und verstirbt an den Unfallfolgen. Das Pferd starb ebenfalls. Ein paar Stunden später kollidiert im Complexo de Salgadinho ein Omnibus des Unternehmens Rodotur mit dem Moped des Geschäftsmannes Evaldo Pereira Vasconcelos, 39 Jahre. Auf dem Rücksitz des Mopeds sass seine Ehefrau, die noch am Unfallort verstarb. Evaldo überlebte den Unfall. In Rumänien, in Hermannstadt / Sibiu, ereignet sich eine Explosion in einem Wohnblock. Es wird angenommen, dass es sich um eine Gasexplosion handelt. "In die Notfallstation des Krankenhauses wurden die Opfer, eine Ehepaar, eingeliefert. Die Frau erlitt Brandverbrennungen 1. und 2. Grades, der Mann erlitt einen Bruch der linken Kniescheibe und muss chirgurgisch behandelt werden". In Tubarão , im Süden des brasilianischen Bundesstaates Santa Catarina , wurde gegen...

Securitate will 50% vom Literatur-Nobelpreis

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Radu Tinu , ehemaliger stellvertretender Securitate-Chef des Kreises Timis, war in der Ceausescu -Zeit auf Herta Müller angesetzt. Seine Aufgabe war es ausländische Studenten und Künstler zu überwachen und dabei hatte er auch ein besonderes Auge auf Herta Müller zu werfen, die als "problematisches Element" für das damalige Regime angesehen wurde. Tinu durfte sich jetzt gegenüber der Zeitung "Adevarul" äussern. Er behauptet, dass er ein grosser Liebhaber der Literatur sei und alle Bücher von Herta Müller gelesen habe. Nach seiner Ansicht gäbe es aber genügend andere, wertvollere Schriftsteller, die den Nobel-Preis verdient hätten. Wörtlich: „Ich freue mich, dass der Nobelpreis für Literatur von einer Personen gewonnen wurde, die in Rumänien geboren ist. Aber als leidenschaftlicher Leser sage ich, dass die Werke von Herta Müller weit unter denen anderer Schriftsteller liegen, mit denen wir gekämpft haben." Der verdiente Quäler des Volkes erdreistet sich sogar, 5...

Unterhaltszuschuss für den Rey sorgt für Ärger

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Das "Haus des Königs" (Casa del Rey) wird im kommenden Jahr knapp 9 Millionen Euro aus dem Haushalt des spanischen Staates bekommen. Die Zahlung erfolgt auf der Grundlage der Verfassung, die regelt, dass der König aus dem Staatshaushalt "ein Globalsumme, über die er frei verfügen kann, für den Unterhalt seiner Familie und seines Hauses" zugewiesen bekomme. Man darf nicht ganz vergessen, dass die Monarchie den Spaniern vom Diktator Franco aufs Auge gedrückt wurde. Auch wenn der König in einigen Situationen eine mutige und demokratische Haltung gezeigt hat, mit der er einiges an Sympathien für die Monarchie gewonnen hat, so gibt es in Spanien doch noch eine sehr starkte republikanische Strömung. Der kritische Punkt der Zuwendung an Ihre Majestät ist weniger die Höhe des Betrages, sondern die Tatsache, dass die Volksvertreter keinen Einfluss darauf haben, für was ihr Staatsoberhaupt das Geld ausgibt. Die Verwendung wird ihm selbst überlassen. Den Erz-Republikanern von ...