Osteuropäische Erkenntnisse nach dem Brexit am Beispiel Rumäniens

Es gibt sie, die osteuropäischen Extremisten, die den Brexit begrüßen und ihn in ihrer Verblendetheit auch noch für ihr Staatsgebilde anwenden möchten. Sie sind aber in der verschwindenden Minderheit. Die osteuropäischen Regierungspopulisten benutzen gerne auch diese Gelegenheit, um gegen der Übermutter EU kindisch ihre Muskeln spielen zu lassen. So haben die Regierungschefs der Visegrad-Gruppe (Polen, Tschechei, Slowakei, Ungarn) zu Beginn dieser Woche sich wegen des Brexit aufgeplustert, weil angeblich die EU-Bürokraten nicht genug getan hätten, um Großbritannien in der EU zu halten. Kaczyński , allmächtiger Parteichef der polnischen Regierungspartei PiS wetterte über seinen Landsmann Donald Tusk , der angeblich Cameron vor dem EU-Referendum nicht genügend Angebote gemacht habe, um diese in der EU zu halten. Dass jede weitere Konzession an Cameron gegen seine polnischen Landsleute in Großbritannien gegangen wäre – schließlich drehten sich Camerons Forderungen vor al...