Die katalonische Situation schreit nach Ausgleich
Die autonomen Region Katalonien hat eine neue Regierung gewählt. Gewonnen hat eine Koalition von Parteien, die die Unabhängigkeit des Landes von Spanien fordern. Allerdings waren es nur 48% der Wähler, die für die Parteien, die für die Unabhängigkeit eintreten, gestimmt haben. Ganz fatal ging allerdings die Wahl für die derzeitige spanische Regierungspartei Partido Popular (PP) aus, die nur noch 8,5% der Stimmen erhielt und damit nur noch fünfstärkste Kraft im katalonischen Parlament ist. Was nun? Wie geht’s weiter, nachdem die Abstimmung nicht zum überwältigende Plebiszit geworden ist, aber die Unabhängigkeitsbefürworter die Mehrheit haben? Ignacio Escolar von der Internet-Zeitung “diario.es” gibt dazu folgenden Kommentar ab: 48% der Stimmen für die Unabhängigkeitsbewegung ist weiterhin viel, auch wenn es sich nicht um die Mehrheit handelt. Sie wird noch stärker werden, wenn das (spanische) Parlament bei den nächsten Wahlen sich nicht der Herausforderung stellt, diesen Staat ...