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Brigitte Bardot schmeisst hin

Brigitte Bardot war so etwas wie die Schutzpatronin der Bukarester Strassenhunde (maidanezii). Mit ihrem Geld finanzierte sie Tierheime in Rumänien. Bukarest's grosses Problem sind die grossen Mengen an wild lebenden Tieren. Früher gab es Pläne, sie zu töten. Diesen Plänen sind die Tierschützer um Bardot entgegen getreten. Im Gegenzug haben sie Geldmittel zur Unterbringung und für Futter zur Verfügung gestellt.

Die Finanzierung wurde nun eingestellt, weil Grund zu der Vermutung bestand, dass mit diesem Geld Futtermittel zu überhöhten Marktpreisen gekauft wurde. 270 Tierheime wurde bisher mit 3.000 Euro pro Monat unterstützt. Man befürchtet nun, dass die Tiere wieder auf die Strasse geschickt werden müssen und so das ohnehin grosse Heer der Strassenhunde wieder vermehrt würde. Die Stadt Bukarest hat bereits erklärt, dass die Tiere in ihren Heimen nicht auf die Strasse gesetzt werden. Die städtische Überwachungsbehörde für Hunde (Administratia pentru Supravegherea Cainilor) behauptet sogar, dass die Tierheime der Stadt nicht von Brigitte Bardot finanziert wurden. Gefragt, ob aggressive Hunde jetzt wieder "euthanisiert" würden, antwortete die Direktorin dieser Behörde: ""Die Hunde sind auf der Strasse, weil die Bukarester das so haben wollen. Es gibt das Gesetz 9/2008, das die Euthanasie verbietet".

Einige Tierheime haben auch Aufrufe an die Bevölkerung mit der Bitte um Unterstützung gemacht. Dabei haben sie durchaus einigen Erfolg. Vielleicht sind die rumänischen Gemeinden jetzt doch soweit, das Problem selbst schultern zu können?

Informationsquelle: Romania Libera, Brigitte Bardot nu ne mai hraneste maidanezii
Bild: Strassenhunde in Rumänien

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