Freitag, 12. Juni 2009

Die Bahianos und ihre Notare

Der "Correio" gibt seinen Lesern die Möglichkeit zu den Alltagsproblemen Stellung zu nehmen. Zur Zeit werden die Leser gefragt: "Sind sie zufrieden mit den Notariaten (cartorio) in Salvador / Bahia?" Wobei ein "cartorio" in Brasilien nicht nur ein Notariat ist, es steht eigentlich für alles, wo ein Stempel oder der staatliche Segen gebraucht wird. Zum Beispiel die standesamtlichen Register, die Führerscheinstelle usw.

Wie zufrieden sind nun die Salvadorianer mit ihrem "Cartorio"?

Paulo Matos Santos schrieb: "Nein. Der Service ist miserabel. Ich versuche seit 15 Tagen eine Geschäft zu eröffnen, aber es gelingt mir nicht.

Janeth Falorido schrieb: "Glückwunsch für das Thema. Bitte, werft eine Auge auf das 2. Notariat des Gebäudes der Politecnica, die sind schrecklich! Danach geht ihr zum DETRAN (Strassenverkehrsbehörde), um zu sehen, was Korruption tatsächlich ist!


Rafiuski schrieb: "Ein Service im Stil der Vetternwirtschaft, ich habe diese Korruption in den "Cartorios" satt."

Cristina Barreto schrieb: "Wie sagte schon der Dichter: In einem Land mit soviel Korruption schäme ich mich, ehrlich zu sein (num país de tanta corrupção, me envergonho de ser honesto).

"eli" schrieb: Es sind nicht nur die "Cartorios" in Salvador, in denen es Korruption gibt. In allen "Cartorios" des Hinterlandes muss man den Beamten und Schreibern Trinkgeld (propina) geben. In den Städten Cruz das Almas und Santo Antonio de Jesus sind sie darin Weltmeister. Hinzu kommt noch eine grosse Anzahl schlecht ausgebildeter und korrupter Anwälte.

Es gibt keine positive Aussage zu diesem Bereich des öffentlichen Dienstes. Die Bürger Salvadors sind ziemlich frustriert.

Informationsquelle: Correio, Você está satisfeito com os cartórios de Salvador?

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