Direkt zum Hauptbereich

Die Bahianos und ihre Notare

Der "Correio" gibt seinen Lesern die Möglichkeit zu den Alltagsproblemen Stellung zu nehmen. Zur Zeit werden die Leser gefragt: "Sind sie zufrieden mit den Notariaten (cartorio) in Salvador / Bahia?" Wobei ein "cartorio" in Brasilien nicht nur ein Notariat ist, es steht eigentlich für alles, wo ein Stempel oder der staatliche Segen gebraucht wird. Zum Beispiel die standesamtlichen Register, die Führerscheinstelle usw.

Wie zufrieden sind nun die Salvadorianer mit ihrem "Cartorio"?

Paulo Matos Santos schrieb: "Nein. Der Service ist miserabel. Ich versuche seit 15 Tagen eine Geschäft zu eröffnen, aber es gelingt mir nicht.

Janeth Falorido schrieb: "Glückwunsch für das Thema. Bitte, werft eine Auge auf das 2. Notariat des Gebäudes der Politecnica, die sind schrecklich! Danach geht ihr zum DETRAN (Strassenverkehrsbehörde), um zu sehen, was Korruption tatsächlich ist!


Rafiuski schrieb: "Ein Service im Stil der Vetternwirtschaft, ich habe diese Korruption in den "Cartorios" satt."

Cristina Barreto schrieb: "Wie sagte schon der Dichter: In einem Land mit soviel Korruption schäme ich mich, ehrlich zu sein (num país de tanta corrupção, me envergonho de ser honesto).

"eli" schrieb: Es sind nicht nur die "Cartorios" in Salvador, in denen es Korruption gibt. In allen "Cartorios" des Hinterlandes muss man den Beamten und Schreibern Trinkgeld (propina) geben. In den Städten Cruz das Almas und Santo Antonio de Jesus sind sie darin Weltmeister. Hinzu kommt noch eine grosse Anzahl schlecht ausgebildeter und korrupter Anwälte.

Es gibt keine positive Aussage zu diesem Bereich des öffentlichen Dienstes. Die Bürger Salvadors sind ziemlich frustriert.

Informationsquelle: Correio, Você está satisfeito com os cartórios de Salvador?

Reblog this post [with Zemanta]

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

7 Gründe warum man nicht nach Rumänien auswandern oder fliehen sollte

Journalistin Laura Stefanut von der Webseite “Romania Curata” hat 7 Gründe dafür gefunden, dass man nicht nach Rumänien auswandern oder fliehen sollte. Sie spricht zwar von Einwanderern, aber tatsächlich geht es um Flüchtlinge. Die Situation sieht für diese so aus:

Rumänien ist ein Land, aus dem Millionen Auswanderer nach Westeuropa und Nordamerika ausgewandert sind. Es ist aber kein Land, in das man auswandert. Gegenwärtig gibt es etwa 60.000 Einwanderer von außerhalb der EU im Land. Forscher der Sozialwissenschaften warnen, dass Rumänien auf eine schnelle demographischen Überalterung zusteuert, das viele Vorteile aus der Integration von Einwanderern ziehen könnte. Aber trotz aller Warnungen und Forschungen hat der Staat wenig sinnvolles in diese Richtung getan. Vor kurzem gab es Nachrichten über 2 Flüchtlinge, die aus Versehen in Rumänien gelandet waren und anfingen zu weinen als sie merkten, wo sie waren. Leider, das bestätigen die Forschungen, ist Rumänien kein gutes Z…

In Treue fest zum Atom

Der spanische Industrieminister macht es sich leicht. Ein paar Tage vor dem Unglück von Fukushima erklärte er: "Sich vor der Nuklearenergie fürchten ist wie vor der Sonnenfinsternis Angst haben".

María Teresa Domínguez, Sprecherin der Forums der spanischen Atomernergie erzählt 2009 in einem Interview: "Spanien hat 8 Atomkraftwerke, die auf höchstem Weltniveau bezüglich Verfügbarkeit und Betriebsbedingungen operieren." Keine Rede davon, dass die AKW Vandellos und Ascó schon Störfälle auf höchstem Niveau hatten. Frau Domínguez bedauert, dass die Nuklearenergie nur zu 8% zur Energieversorgung Spaniens beiträgt. Deshalb will sie daraufhin arbeiten, dass der spanische Strommix für die Zukunft einen Anteil von 30% an der Landesversorgung bekommt. Keine Angst wegen den Risiken? "Nein, die Risiken sind kontrollierbar. Ich sage das, weil ich Technikerin bin und auf dem Gebiet der Sicherheit der Atomkraftwerke arbeite. Aber das sage nicht nur ich, sondern das ist auch …

Die Betontürme von Barcelona: Auch Betonschrott macht anhänglich

Wer von den höheren Positionen der Collserola auf Barcelona hinunterblickt, dessen Blick bleibt bald an 3 Türmen im Nordosten von Barcelona hängen. Diese drei Türme, die an der Mündung des Flusses Besós ins Meer liegen, gehörten zu einem konventionellen thermischen Kraftwerk, das in den 70er Jahren gebaut worden war. Seit 2011 ist dieses Kraftwerk stillgelegt. Es hatte zuvor kräftig zur Luftverschmutzung in Barcelona beigetragen. Es liegt nicht auf der Gemarkung der Stadt Barcelona, sondern der Vorortgemeinde Sant Adrià.

Drei Türme aus Beton dienten als Kamine über die die Abgase des Kraftwerks abgeleitet wurden. Beim Bau waren sie 90m hoch über den bereits 90m hohen Hochöfen gebaut worden, Es stellte sich heraus, dass in dieser Höhe die Abgase das Stadtklima beeinträchtigten und so wurden sie bis auf 200m erhöht. Sie übertrafen damit die Türme der Kathedrale Sagrada Familia, das Wahrzeichen von Barcelona. Man könnte sich vorstellen, dass ein solches hässliches Bauwerk als Verschande…