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Katalanische Schi-Stationen feiern Jahrhundertwinter

Der diesjährige Winter ist für die katalanischen Pyrenäen der beste und längste Winter seit 40 Jahren. Die Schi-Stationen freuten sich über viel Schnee schon seit der ersten Novemberwoche. Damit gab es 6 Monate mit bester Schneequalität, die zu einer vollen Auslastung der Schi-Orte wie La Masella, Baqueira Beret oder Boí Taüll führten.

Teilweise gab es in Höhenlagen bis zu 10 m Schnee. Trotzdem wurden nicht mehr Schi-Abos verkauft wie in der Saison 2005-2006, in der ca. 2,5 Millionen verkauft wurden. Die Betreiber der Schi-Stationen führen diese auf die derzeitige Wirtschaftskrise zurück. Die Krise habe ein Rekordjahr bei den Einnahmen verhindert.

In den letzten Tagen hat es erneut geschneit und die Temperaturen sind stark gesunken. Mit 40 cm neuem Pulverschnee wird ein grandioses Finale für Ostern erwartet. Die Hoteliers an den Wintersportorten hoffen noch einmal auf volle Auslastung.

Informationsquelle: El Pais, Las últimas nevadas animan el final de la temporada de esquí

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Kafkaeske Erfahrungen mit Coliposte

Der Blogger Eric aus Frankreich berichtet in seinem Blog "PresseCitron", den ich heute neu in meine Blog-Liste aufgenommen habe, über eine deprimierende Erfahrung mit der französischen Gepäckpost. Unter dem Titel "Ne vous déplacez pas, de toute façon vous étiez absent" (gehen sie nicht weg, auf jeden Fall werden sie abwesend sein) berichtet er über eine nur auf dem Papier stehende Dienstleistung der Gepäckzusteller.

In der Episode 1 wird ihm in seiner Abwesenheit vom Postboten (facteur) ein Paket gebracht. Wie er nach Hause kommt findet er den Auslieferungszettel (le bordereau) in seinem Briefkasten, auf dem er in großen Buchstaben daraufhingewiesen wird: "Gehen sie nicht weg" (Ne vous déplacez pas). Er soll am andern Morgen zwischen 9 und 12 Uhr den Boten erwarten. Bittere Bemerkung von Eric dazu: Scheinbar haben die Postmenschen (les postiers) noch nicht begriffen, dass sie im Dienst des Kunden stehen und nicht umgekehrt.

Episode 2: Am nächsten Morgen st…

Bittere Cashew-Nüsse und schwarze Kinderhände

Im Nordosten Brasiliens werden die beliebten Cashew-Nüsse, auf deutsch auch Kaschu genannt, geerntet. “Der Cashewbaum trägt ungewöhnliche Früchte, augenscheinlich sind es sogar zweierlei verschiedene: die bunten Cashew-Äpfel und die an Bohnenkerne erinnernden Cashewnüsse, quasi als Anhängsel.  Nebenbei produziert der Cashewbaum auch noch Latex und ein technisch wertvolles Öl. Sein Holz ist sehr hart und dicht, resistent gegen Termiten und sehr widerstandsfähig gegen Verwitterung.” So beschreibt die Webseite “Biothemen” Cashew und Cashewkerne.

Die Cashew-Nuss ist schwierig zu ernten. Die Schale enthält ein ätzendes Öl. Dieses Öl verletzt die Haut, verursacht Irritationen und chemische Verbrennungen. Zudem ist das Öl leicht entzündlich und klebrig. Beim Aufbrechen der Schalen mit den Händen werden die Hände schwarz und verletzen die Papillarleisten der Finger. Das Öl breitet sich beim Brechen der Nüsse über die Finger bis zu den Spitzen aus. Die Linien auf den Fingerspitzen verschwinde…

Pina Bausch und die Katalanen

Die katalanischsprachige Zeitung "Avui" widmet der gestern in Wuppertal verstorbenen Tänzerin und Choreographin Pina Bausch einen Nachruf mit der Bemerkung: Die Barcloneser sind Pina Bausch sehr zu Dank und zum Gedenken verpflichtet. Im Jahr 1980 ist Pina Bausch das erste Mal in Barcelona aufgetreten, damals im noch nicht sanierten Theater von "Mercat de les Flors".

"Jenes 1980 war ein Schock in einem Moment, in dem Barcelona's Theaterwelt bedingt durch den Franco-Faschischmus gerade aus der szenischen Lethargie aufwachte. 1980 wurde das Fenster geöffnet, durch das ein eiskalter Wind zog, der alles entblösste und den Eintritt des Barceloneser Theater nach Europa bedeutete. Pina Bausch hat uns aufgewühlt und hat uns während Dekaden mitfühlen lassen", schreibt Avui.

Viele katalanische Theatergruppen wurden vom Tanz von Pina beeinflusst, sei es die bereits verschwundene Gruppe "Heura" bis zur heutigen "Senza Tempo" oder auch Marta Carra…