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Englischer Historiker beleidigt Schotten

Der englische Historiker Dr. Starkey bezeichnete in einer Sendung der BBC Schottland als eine "kleine schwache Nation" ("feeble little nation") und den Nationaldichter Schottlands, Robert Burns, als einen "langweiligen Provinzpoeten".

In der Sendung ging es um die Frage, ob er einen englischen Nationalfeiertag, den St George's Day, unterstützen würde. Starkey verneinte das rundwegs. England würde sich damit auf das Niveau eines genauso kleinen schwachen Staates wie der der Schotten, Waliser und Iren begeben. "Es gab einmal eine Zeit, da war England ein grosses Land. Wir brauchten keine nationale Tracht. Wir machten keinen grossen Lärm um Shakespeare, so wie die Schotten dies um ihren zutiefst langweiligen Provinzpoeten Robert Burns tun. Gottseidank habe England auch keine nationale Musik wie die Schotten mit ihren fürchterlichen Dudelsäcken. Die Waliser und Schotten sind typische kleine Nationen im Stile des 19. Jahrhunderts", präzisierte Starkey.

Seine Äusserungen sorgten für einigen Ärgern bei den Zuschauern.

Auch schottische Parlamentsabgeordnete gehen auf die Barrikaden und verlangen eine Entschuldigung von Starkey. Durch einen Sprecher liess dieser ausrichten, dass er dafür keine Notwendigkeit sehe.

Starkey ist Spezialist für Provokationen. Vor kurzem erregte er Ärger, weil er sich gegen die "Feminisierung" der Geschichte wandte.: "Unsere Begeisterung, über Frauen zu schreiben, hat die Leser von dem abgelenkt, was wirklich zählt: Die Männer (the men)". Starkey ist schwul, vielleicht ist das der Grund für diese despektierliche Äusserung über Frauen.

Er gilt als der rüpelhafteste TV-Historiker Englands und scheut vor keinem Fettnäpfchen zurück.

Informationsquelle: BBC, 'Feeble nation' jibe sparks row

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