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RBS Pleitebanker Fred Goodwin soll entadelt werden

Der schottische Parlamentsabgeordnete Jim Sheridan, Labour, fordert dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Royal Bank of Scotland (RBS), Sir Fred Goodwin, den Ritter-Titel "Sir" wieder abzuerkennen. 2004 war Goodwin wegen seiner Verdienste um das Bankenwesen von der Königin geadelt worden. Die RBS konnte vor kurzem nur noch mit massiver Staatshilfe vor der Pleite gerettet werden. Der früher gefeierte Banker wurde für den tiefen Fall der Bank haftbar gemacht.

Vor kurzem wurde bekannt, dass Sir Goodwin mit einer zugesicherten Jahrespension von £693,000 (781.000 Euro) die RBS im letzten Monat verlassen hat. Die Pension steht ihm ab sofort zu. Diese Pension wurde im letzten Oktober vom Aufsichtsrat der RBS auf diese Höhe verdoppelt, für den Fall, dass Goodwin früher aus der Bank ausscheiden sollte. Die Verdoppelung erfolgte mit der Begründung, dass der 50-Jährige wegen Ausscheidens vor dem Pensionsalter (60 Jahre) zuviele Nachteile gehabt hätte.

Seither schlagen die Wellen in Grossbritannien hoch. Premierminister Brown will alle Hebel in Bewegung setzen, um diese Pension zu kürzen.

Sir Goodwin ist aber nicht einsichtig, er ist der Ansicht, dass er in einer "grossartigen Geste" bereits auf eine umfangreiche, ihm zustehende Abfindung verzichtet habe.

Informationsquelle: BBC, Stand-off over Sir Fred's pension; The Guardian, Angry Brown will recoup some of Goodwin's pension if law allows; Wikipedia, Fred Goodwin

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