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Quotenrenner in Rumäniens Fernsehen

Was den Deutschen ihr Gottschalk ist den Rumänen ihr Mircea Badea. Vor allem den männlichen Rumänen. Geboren 1974 ist er ein Fernseh-Präsentator und Schauspieler. Seine Sendung beim Fernsehsender "Antena 3" heisst "În gura presei" (im Maul der Presse). In dieser Sendung kommentiert er 50 Minuten lang die Pressemeldungen und die Nachrichten über Menschen in Rumänien, die Rang und Namen haben. Mit seinem Stil eckt er häufig an, er gilt als vulgär und aggressiv. Der Nationalrat für Audiovisuelles (Consiliul Naţional al Audiovizualului - CNA) hat ihn deswegen schon mehrfach abgemahnt. Er hat noch eine Radio Show bei Radio Zu, die "Mircea Badea Show". Ansonsten ist er ein gescheiterter Geschäftsmann, der mit einer Streichholz-Fabrik eine Pleite hingelegt hat.

Die Frauen stehen nicht so auf Badea, ist ihnen wohl doch zu vulgär. Sie mögen Cătălin Măruţă. Er leitet die Sendung "Happy Hour" bei Pro TV. Das Herz dieser Sendung sind Künstler, die live singen. Măruţă ist ein Kämpfer gegen das Playback im Showgeschäft und führt auch eine dementsprechende Kampagne. Er beschreibt seine Sendung selbst: "Meine Sendung heisst "Happy Hour". Ich erwarte sie von Montag bis Freitag, jeden Nachmittag, damit wir Alles über die Stars und die unbekannten Menschen, über Leistungen und Herausforderungen, über musikalische Freuden und weniger Erfreulicheres, über Ausbrüche an Ehrlichkeit und Abrutschen in die Scheinheiligkeit, über die Welt und das Leben der Menschen, über uns alle alle an einem bestimmten Ort und über jeden von uns erfahren. Ich werde nicht bissig sein. Ich bin nicht arrogant. Aber hartnäckig nachfragend. Ich werde wie immer so sein, jener Măruţă."

Die beiden schälten sich in einer Umfrage als die beliebtesten rumänischen Unterhalter heraus. Dabei stellte sich auch heraus, dass die Studierten eher auf Badea stehen.

Informationsquelle: Evenimentul Zilei, Bucureştenii îl plac pe Mircea Badea, iar Măruţă e idolul femeilor; Wikipedia rumänisch

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Brasilianer erfahren, dass ihnen Gammelfleisch serviert wird

Gestern hat die brasilianische Bundespolizei unter dem  Decknamen “Operation schwaches Fleisch” (Operação Carne Fraca) eine Razzia in mehreren Bundesstaaten gestartet. Ziele waren die Fleischfabriken von JBS (Friboi), BRF (Sadia/Perdigão) und Seara. JBS gehört zu den weltweit größten Lebensmittelkonzernen, BRF wird zu den 50 wertvollsten Unternehmen Brasiliens gezählt und Seara war einer der offiziellen Sponsoren der Fußball-WM 2014.

Nach Mitteilung der Bundespolizei haben lokale Aufsichtsbehörden des Ministeriums für Fischerei und Landwirtschaft die Unternehmen bevorteilt zu Lasten des öffentlichen Interesses. Die beschuldigten Beamten und Politiker hätten ihre Ämter genutzt, um gegen Bestechung falsch deklarierte Lebensmittel mittels der Herausgabe von Unbedenklichkeitszertifikaten zu ermöglichen, ohne dass die Qualität der Produkte tatsächlich überprüft wurde. Mit diesen gefälschten Zertifikaten verkauften laut Bundespolizei die genannten Unternehmen Fleisch, dessen G…

Eine Autobahn durch die Karpaten, das wünschen sich viele

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Wer gerne wissen möchte, wie zur Zeit die Situation auf einer der wichtigsten Verkehrsverbindungen zwischen Siebenbürgen und dem südlichen Rumänien aussieht, dem sei der nachstehende Artikel in der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien empfohlen:

Das Programm der Sozialdemokratischen Partei (PSD), die in Allianz mit ALDE die neue Regierung stellt, nachdem sie vom Parlament und Staatspräsident Klaus Johannis eingesetzt wurde, sieht die Gründung eines eigenstaatlichen Fonds für Investitionen und Entwicklung (Fondul Suveran de Investiţii şi Dezvoltare) in Höhe von zehn Milliarden Euro für d…

Rumäniens erfinderische Polit-Gauner

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Das war vielen Rumänen nun doch ein Stück zu dick. Die Straßenproteste, an denen sich Staatspräsident Johannis beteiligte, nehmen zu und es zeichnet sich ab, dass die Notverordnung nicht so einfach durchkommen wird. Inzwischen hat auch die EU aufgemerkt, denn Rumänien steht immer noch in einem Monitoring-Verfahren bezüglich des Kampfes gegen die Korruption. Die Demonstranten haben also …

Kälte und Angst lassen Frankreich zittern

Derzeit herrschen grausame Minus-Temperaturen in Frankreich, die Bevölkerung dreht die beliebten elektrischen Heizungen auf Hochtouren und verursacht damit auch noch die Angst, dass plötzlich das ganze Stromnetz kollabieren könnte. Diese Woche wird das Thermometer in Frankreich nicht über 0 Grad klettern. Das für die Stromnetze verantwortliche Unternehmen RTE gibt bekannt, dass man sich einem historischen Höchststand beim Elektrizitätsverbrauch nähere. Und das zu einer Zeit, in der 5 Atomkraftwerke wegen Sicherheitsmängel abgeschaltet sind. RTE bezeichnet die Situation als fragil, rechnet aber nicht mit Zusammenbrüchen im Stromnetz. Man werde Strom aus den Nachbarländern importieren, vorsorglich die Versorgung von 21 Industrieanlagen mit extrem hohen Stromverbrauch abschalten und die Spannung im Netz verringern.

Ein wichtiger Grund für den Notstand sind die vielen stromfressenden Elektroheizungen in Frankreich. In den glorreichen Zeiten der Atomenergie, in denen man in…

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Die FIFA WM 2014 ist Sportgeschichte. Was bleibt sind die Trümmer in finanzieller und tatsächlicher Art. Im Februar 2014 hatte ich einen Beitrag über den WM-Ort Manaus, der Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Amazonas, geschrieben. Unter anderem habe ich dazu ausgeführt:
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Wie weit darf Orban in der Flüchtlingspolitik noch gehen?

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