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Die Taschendiebe von Barcelona

Die Zeitung "La Vanguardia" hat ihre Leser aufgerufen, über ihre Erfahrungen mit Taschendieben in der Stadt zu berichten. Auf Grund der Berichte ist eine Karte entstanden, aus der man entnehmen kann, wo  die Chancen, in Barcelona bestohlen zu werden, am günstigsten sind.

Ein Leser berichtet von der Metro-Station "Passeig de Gràcia (Paseo de Gràcia)" im Zentrum: "Diese Metro-Station an der Kreuzung mit der Straße Aragón ist zu jeder Tageszeit voll mit Touristen. Es gibt ständig Diebe, die an der Fahrkartenautomaten lauern. Jedesmal, wenn ein Tourist sich nähert, um eine Fahrkarte zu kaufen, sind sie da wie die Fliegen und versuchen ihn auszurauben."

Ein andere Barceloninerin berichtet von einer schwangeren Taschendiebin, die versucht, den Leuten die Geldbeutel zu stehlen, wenn diese aufstehen, um ihr Platz zu machen: "Ich nahm ihre Hand aus meiner Tasche. Sie blieb ruhig. Darauf versuchte sie es bei der Tasche eines Mädchens auf der anderen Seite, die ebenfalls ruhig blieb. Danach versuchte sie Touristen auszunehmen. Das wollten aber die Mitreisenden nicht mitansehen und schritten ein, daraufhin begann sie zu schreien, dass man sie als eine arme Schwangere angreife".

In Barcelona ist ein Ansteigen der Diebstähle vor allem auf der Linie 5 der Metro zu beobachten. Diese Linie verbindet die touristischen Punkte Sagrada Familia, Verdaguer und Diagonal. Ein Leser warnt, dass man genau da bestohlen werden kann, wo man es nicht erwartet. Auf der Treppe zu den Metrostationen oder im Gedränge. Aber nicht nur in der Metro ist die Diebstahlsgefahr groß. Auch in den Bussen im Zentrum wird man leicht Opfer von Taschendieben. Viele Leute in Barcelona sind empört wie vor allem ahnungslose Touristen ausgenommen werden. Kaum dass sie aus dem Flughafen kommen, werden sie auch schon Opfer der Diebesbanden. Sie verstehen nicht, dass die Polizei, der das Problem bekannt ist, diesen Leuten nicht das Handwerk legen kann.

Siehe auch:
Versaute Ferien in Barcelona
Die Rambla befreit von Dieben und Prostituierten?

Informationsquelle:
Carteristas en Barcelona: indícanos los puntos negros

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