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Aufatmen: Rio de Janeiro ist eine friedliche Stadt!

Zumindest, wenn es nach dem Staatssekretär für Sicherheit im Bundesstaat Rio de Janeiro, José Mariano Beltrame, geht. "Rio ist nicht gewalttätig" behauptet er und "es gibt eine kleine Anzahl von Personen, die Panik unter den 16 Millionen Einwohnern verursachen. In Rio gibt es einige Brennpunkte der Gewalt. In manchen Stadtteilen haben wir aber Kriminalitätsraten wie in europäischen Städten."

Er hat auch etwas dagegen, dass man die Lage in Rio mit anderen brasilianischen Städten vergleicht. "Rio ist anders. Wo gibt es kriminelle Banden mit einer Banden-Ideologie? Hier sind "Wir", ich bin der Kommandant? Wo gibt es eine Gruppe von Personen bis an die Zähne bewaffnet mit Waffen und exklusiver Munition der Armee? Wo gibt es Orte, wo die Polizei nicht hingeht, wo es eine Territoriumsgrenze gibt? Die Herren Journalisten wissen das, denn sie müsse um Erlaubnis bitten oder Geld bezahlen, um ihre Arbeit verteilen zu dürfen. Wo haben wir das? In Porto Alegre, Curitiba, Manaus oder in Buenos Aires? Nein, nur in Rio" regt sich Herr Beltrame auf und verlangt mit Nachdruck, dass die Lage in Rio deswegen unabhängig von andern Städten in Brasilien analysiert wird.

Beltrame kritisierte weiter die Bürokratie als eines der Probleme für die Sicherheit des Bundesstaates mit den Worten: "Warum kann ich nicht eine kugelsichere Weste aus Israel kaufen, die so leicht ist wie ein Hemd? Warum brauche ich 8 Monate, um Pfefferspray zu kaufen?"

Die Mittel, die Rio de Janeiro nach den Kämpfen im vergangenen Monat angewandt habe, um einige Territorien, die in den Händen der Drogenhändler standen, unter Kontrolle zu bringen, hätten bereits Erfolge gezeitigt. Für die Aktionen würden Zeit gebraucht, denn jeder Hügel, in dem sich die Banditen verstecken, würde seine geographischen Eigenheiten haben, die den Zugang erleichtern oder erschweren.

Ist Rio tatsächlich ein friedliche Stadt, Herr Beltrame?

Informationsquelle: O Globo, Rio de Janeiro não é violento, diz secretário de segurança do estado
Bild: José Mariano Beltrame (Foto: Antonio Cruz/Agência Brasil)

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