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Bürgermeister von Barcelona garantiert Sommer ohne Prostitution

Der Oberbürgermeister von Barcelona, Jordi Hereu, hat heute bekanntgegeben, dass die Stadt alles tun werde, um Prostitution und Obdachlose aus dem Stadtbild verschwinden zu lassen. Das soll für den Sommerkampagne vom 15. Juni bis 4. Oktober gelten.

Die Kampagne 2009 endete ja in einem ziemlichen Fiasko, nachdem in den Zeitungen Fotos veröffentlicht wurden, die zeigten, dass Prostitution an öffentlichen Orten in Barcelona ausgeübt wurde. Hereu gibt auch zu, dass es im vergangenen Jahr einige Aspekte gab, die nicht gut waren. Er erklärte: "Wir lassen nicht zu, dass die Prostitution Besitz eines öffentlichen Raumes ergreift und ihn monopolisiert; wir lassen nicht zu, dass an irgendeiner Stelle ein Obdachloser seine Aufenthalt verewigt, das heisst, dass er sich des öffentlichen Raumes bemächtigt". Er gibt aber auch zu, dass er vermutlich sein Ziel nicht zu 100% erreichen wird.

Gleichzeitig verspricht der Bürgermeister, dass die Stadt besser gereinigt und sicherer wird. Die Stadt hat 250 neue Stadtpolizisten (Guardia Urbana) eingestellt. Insgesamt verfügt die Stadtpolizei damit über 1.100 Beschäftigte. Hinzu kommt noch die normale Polizei (Mossos d'Esquadra).

Der Kampf gegen die "fliegenden Händler" habe ebenfalls bereits begonnen und zeitige Erfolge. Die Aktionen zielen besonders auf die Altstadt- und Strandviertel.

Auch dem Lärm wird der Kampf angesagt. Es soll mehr Busse und Fahrradwege in Richtung Strand geben. Informationskampagnen sollen die Aktion begleiten. Einheimische und Touristen sollen mit Flugblättern und Plakaten für Sauberkeit und Ordnung sensibel gemacht werden. Dabei sollen sie auch aufgefordert werden, nicht im Badeanzug in der Stadt herumzulaufen.

Siehe auch Blogbeitrag: Barcelona's Altstadt, wo die Prostitution sich nicht versteckt

Informationsquelle: La Vanguardia, Hereu garantiza que este verano no volverán a darse los problemas con la prostitución de hace un año

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