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Barcelona’s Alte sollen ihre Einsamkeit mit Tablet-Computern bekämpfen

Einer von fünf Einwohnern Barcelona’s ist inzwischen älter als 65 Jahre und davon sind fast 100.000 80 Jahre alt oder mehr. Ein Drittel davon lebt alleine. Innerhalb der nächsten 25 Jahre wird dieses Verhältnis noch stärker zunehmen. Die Stadtverwaltung hat sich deshalb seit längerem Gedanken gemacht, wie man dieser Personengruppe ein Leben in Unabhängigkeit und Sicherheit gewährleisten könnte. Dafür wurde vor einiger Zeit ein telefonischer Hilfsdienst ins Leben gerufen und ein Projekt für die Gewinnung von nachbarschaftlicher Hilfe für alte Menschen in den jeweiligen Vierteln ins Leben gerufen.

Jetzt wurde ein weiteres Projekt gestartet, das sich “Vincles BCN” nennt. Dieses Projekt zielt darauf ab, die alten Menschen über mobile Geräte eine Erweiterung ihres Bekanntenkreises und Verbindungen zu den Sozialhelfern und dem Gesundheitspersonal zu bieten. Auf diese Art und Weise sollen Familie, Freunde, öffentliche Angestellte untereinander und mit den Betroffenen vernetzt werden. Letzterer kann dann selbst entscheiden mit wem er / sie Kontakt aufnehmen will. Das System soll alten Menschen, die alleine leben, und Behinderten angeboten werden. Nach Auskunft der Verantwortlichen sollen die Geräte sehr einfach gestaltet werden und leicht zu verstehen sein. Ein Versuch mit 200 Teilnehmern läuft bereits, jetzt soll der Test auf 20.000 Personen erweitert werden.

Der Oberbürgermeister von Barcelona, Xavier Trias ist begeistert von dem Projekt, weil es für ihn mit High-Tech verbunden ist: “Wir haben das Glück, dass die Stadt auf mobile Technologien setzt, die sowohl nützlich für die Verwaltung als auch für das Wohlergehen der Menschen sein werden. Wir können, wenn wir daran glauben, eine weltweite Referenz für eine neue Art des Wohlergehens werden”, ist seine Meinung.

Frage ist nur, ob es hier nicht weniger um das Wohlergehen als um das Prestige der Stadtverantwortlichen Barcelona’s geht. Alte Menschen haben in unseren Breitengraden wenig Neigung, sich mit den neuen Technologien anzufreunden. Wieso sollte es in Barcelona anders sein. Was diese Menschen brauchen ist doch eher ein persönliche Ansprache oder Betreuung und nicht ein Tablet-Computer, den sie vermutlich nicht zu nutzen wissen. So fragt schon einmal ein kritischer Kommentarschreiber: “Und wie wär’s, wenn man mit den Preisen für Seniorenheime runtergehen würde?” Ja, auch hier gilt, ohne Geld nützt auch die schönste App nichts!

Das “Vincles BCN” – Projekt hat einen Preis bei der Bloomberg Philanthropies 2014 Mayors Challenge gewonnen. Es ist dies ein Wettbewerb für Projekte zur Steigerung der Lebensqualität, der vom ehemaligen Oberbürgermeister von New York, Bloomberg, organisiert wurde. Wer weiß, vielleicht ist Barcelona, wenn die Alten mitspielen, bald Weltmarktführer in einer Technologie, die das Leben der Seniorinnen und Senioren anregend und spannend macht.

Siehe auch:
Einsame Weihnachten in Barcelona
Informationsquelle
Un proyecto contra el aislamiento social de las personas mayores gana el Mayors Challenge
Barcelona ultima el proyecto Vincles BCN de atención a las personas

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Der Blogger "Mendigo" gibt dem Protest dagegen eine wütende Stimme:
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Im christlich-katholischen Bereich treiben Vertreter der katholischen Kirche in Polen es zur Zeit besonders toll . Einer von ihnen, der Priester Jacek Miedlar, ist ein besonders geübter Hetzer, der versucht seine Kirche auf sein nationalistisches Gedankengut zu reduzieren. Thomas Dudek berichtet in einem Beitrag auf der Webse…

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