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Eine befriedete Favela, in der der Krieg weiter geht

Die Favela Rocinha in Rio de Janeiro ist vor 3 Jahren “pazifiziert” worden. Damals wurde eine Einheit der UPP (Befriedungspolizei) in der Favela stationiert. Entgegen den Erwartungen fiel kein Schuss als Rocinha von der Polizei eingenommen wurde. Die Bewohner glaubten damals, dass jetzt alles besser werde und sie mit Recht auf Investitionen des Staates in das Bildungswesen, Gesundheit und die Verbesserung der Grundbedürfnisse rechnen könnten. Nach 2 Jahren – das berichtet die Webseite “diarioliberdade” habe sich nur wenig geändert. “Wenn man durch die Straßen geht, begegnet man den alten Problemen, mit den die Bewohner zu kämpfen haben”, berichtet diarioliberdade. Für die staatlichen Organe war die Angelegenheit mit der Installation der UPP erledigt, obwohl auch in Rio de Janeiro klar ist, dass die Befriedigung einer Favela ohne begleitende Maßnahmen nicht funktionieren wird.

Wie sieht es heute in Rocinha aus? Das schildert im “Jornal do Brasil” Davison Coutinho, 24 Jahre alt, wohnhaft seit seiner Geburt in der Favela Rocinha:
Die Bewohner von Rocinha sind wieder einmal geängstigt durch die Schiesserei, die am Freitagmorgen in der Favela zu hören war. Die Gemeinde ist Ziel intensiver Schiessereien, die in den letzten Wochen zugenommen haben. Rocinha kann seit vergangener Woche auf 3 Jahre Pazifizierung zurückblicken und trotzdem sind die Kämpfe, denen die Bewohner ausgesetzt sind, ein tägliches Problem.
Die Bewohner sind zunehmend mehr verängstigt durch die Gewalt vor Ort und sie sagen sich, dass es immer schwieriger wird In Rocinha zu bleiben. Es gibt mehrere Häuser, an denen Einschusslöcher zu sehen sind und die Gefahr von einem Querschläger getötet zu werden sind sehr groß. Wenn es wieder einen Kampf gibt, dann werden neben der Gefährdung der Bewohner die Schulen und Kindergärten geschlossen, die Arbeiter können nicht zur Arbeit gehen und die Fehlzeiten werden ihnen vom Lohn abgezogen und oft werden sie entlassen.
Nur Gott kann noch das Leben unserer Bewohner, Arbeiter und Kinder schützen!
Rocinha will Frieden!

Informationsquelle
Novo tiroteio e a rotina de medo dos moradores da Rocinha

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Das Orthodox-Wiki erklärt den Brauch so:

Der Kuss
Der Kuss ist ein in der Orthodoxie tief verwurzelter Brauch. Wenn man in die Kirche geht, gibt es die Gewohnheit der orthodoxen Christen die Ikonen zu verehren oder zu küssen. Durch diese Handlung zeigt der Christ Liebe und Respekt für die Geschenke und Taten Gottes für den Menschen.

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