Sonntag, 6. September 2009

Milliarden fürs Töten

Brasilien wird in Kürze mit Frankreich das grösste Waffengeschäft seiner neueren Geschichte abschliessen. Morgen wird das entsprechende Abkommen unterschrieben, mit dem 8,5, Milliarden Euros in Unterseeboote versenkt und mit Hubschraubern verwirbelt werden. Dann winkt aber auch noch in Kürze eine Beschaffungsaktion für neue Jagdflugzeuge, wo der französische "Rafale" ebenfalls ein heisser Favorit ist.

Staatspräsident Sarkozy wird morgen als Ehrengast zu den Feierlichkeiten des Unabhängigkeitstages nach Brasilien kommen und zusammen mit dem brasilianischen Staatspräsidenten Lula den Handel als Teil einer strategischen Partnerschaft feiern. Laut Lula ist Frankreich das "flexibelste" Land soweit es um Weitergabe von neuen Technologien geht. Vielleicht wird Sarkozy auch noch ein bisschen Überzeugungsarbeit bezüglich des Jägers "Rafale" leisten.

Brasilien bekommt für die Beschaffung einen Kredit, den es in 20 Jahren abstottern darf.

Warum braucht Brasilien soviele neue Waffen? Der Kollege in Venezuela rüstet mit Hilfe der Russen auf und die Kolumbianer werden von den USA aufgerüstet. Wenn man keinen Krieg hat, aber viele, modernste Waffen, sucht man dann einen Krieg?

Informationsquelle: Folha Online, Domingo na Folha: Brasil vai fechar maior contrato militar de sua história recente
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