Direkt zum Hauptbereich

Ukrainer, Russen und Armenier waschen Geld in Barcelona

Die katalanische Einsatzpolizei und die spanische Nationalpolizei haben heute eine Razzia gegen die Organisierte Kriminalität in Barcelona gestartet. Die Razzia richtet sich gegen ukrainische und armenische Staatsangehörige, die Geldwäsche in Höhe von 62 Millionen Euro über Immobiliengeschäfte betrieben haben sollen.

Verhaftet wurden bisher 10 Personen. Mittelpunkt der organisierten Geldwäsche ist das Nobelrestaurant “El Yubari”, spezialisiert auf japanische Küche, aber einem Armenier namens Arman Mayilyan, gehörend, der auch verhaftet wurde. Bei der Eröffnung des Restaurants im Jahr 2014 in Barcelona schwärmten die Medien vom “Luxus und Glamour”, der dort zu besichtigen war. Logische Folge war, dass sich die hohe katalanische Gesellschaft und Elite-Sportler vorwiegend in diesem Restaurant trafen.

Der Armenier Arman Mayilyan hatte nicht nur dieses protzige Restaurant in Barcelona, sondern er gab sich auch gerne als neureicher Wohltäter. Etwas abgeschmackt war eine Erinnerungsaktion am Jahrestag des Genozids an den Armeniern, an dem in Barcelona eine Rallye mit Luxuslimousinen, die mit armenischen Symbolen dekoriert war, startete. Mayilyan war mit seinem protzigen Ferrari dabei, den er mit der armenischen Flagge dekoriert hatte. Auf seinem Facebook-Profil gibt Mayilyan an, in Jerewan Recht studiert zu haben und neben dem Geschäftsführer des Yubari, auch Vorsitzender bei einem Reisebüro und einer Gesellschaft namens “Arm&Ash Group” zu sein. Was “Arm&Ash Group” so treiben, war nicht herauszufinden. Ansonsten ist nur zu erfahren, dass er lange in Japan gelebt und die dortige Küche zu lieben gelernt habe.

Also, die große Frage, warum solche Leute plötzlich das luxuriöseste Restaurant Barcelonas auf die Matte stellen und mit großkotzigen teuren Autos protzen können, lässt schon der Verdacht aufkommen, dass etwas nicht mit richtigen Dingen her und zu gegangen ist. Vermutlich wurde hier das Geld, das von armenischen und ukrainischen Oligarchen ihren Landsleuten geklaut worden war, weiß gewaschen. Die Razzia steht aber auch im Zusammenhang mit einer vor einem Monat durchgeführten Razzia gegen die Russen-Mafia in Barcelona.

Informationsquelle
Operación contra la mafia ucraniana en la zona alta de Barcelona

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

7 Gründe warum man nicht nach Rumänien auswandern oder fliehen sollte

Journalistin Laura Stefanut von der Webseite “Romania Curata” hat 7 Gründe dafür gefunden, dass man nicht nach Rumänien auswandern oder fliehen sollte. Sie spricht zwar von Einwanderern, aber tatsächlich geht es um Flüchtlinge. Die Situation sieht für diese so aus:

Rumänien ist ein Land, aus dem Millionen Auswanderer nach Westeuropa und Nordamerika ausgewandert sind. Es ist aber kein Land, in das man auswandert. Gegenwärtig gibt es etwa 60.000 Einwanderer von außerhalb der EU im Land. Forscher der Sozialwissenschaften warnen, dass Rumänien auf eine schnelle demographischen Überalterung zusteuert, das viele Vorteile aus der Integration von Einwanderern ziehen könnte. Aber trotz aller Warnungen und Forschungen hat der Staat wenig sinnvolles in diese Richtung getan. Vor kurzem gab es Nachrichten über 2 Flüchtlinge, die aus Versehen in Rumänien gelandet waren und anfingen zu weinen als sie merkten, wo sie waren. Leider, das bestätigen die Forschungen, ist Rumänien kein gutes Z…

In Treue fest zum Atom

Der spanische Industrieminister macht es sich leicht. Ein paar Tage vor dem Unglück von Fukushima erklärte er: "Sich vor der Nuklearenergie fürchten ist wie vor der Sonnenfinsternis Angst haben".

María Teresa Domínguez, Sprecherin der Forums der spanischen Atomernergie erzählt 2009 in einem Interview: "Spanien hat 8 Atomkraftwerke, die auf höchstem Weltniveau bezüglich Verfügbarkeit und Betriebsbedingungen operieren." Keine Rede davon, dass die AKW Vandellos und Ascó schon Störfälle auf höchstem Niveau hatten. Frau Domínguez bedauert, dass die Nuklearenergie nur zu 8% zur Energieversorgung Spaniens beiträgt. Deshalb will sie daraufhin arbeiten, dass der spanische Strommix für die Zukunft einen Anteil von 30% an der Landesversorgung bekommt. Keine Angst wegen den Risiken? "Nein, die Risiken sind kontrollierbar. Ich sage das, weil ich Technikerin bin und auf dem Gebiet der Sicherheit der Atomkraftwerke arbeite. Aber das sage nicht nur ich, sondern das ist auch …

Die Betontürme von Barcelona: Auch Betonschrott macht anhänglich

Wer von den höheren Positionen der Collserola auf Barcelona hinunterblickt, dessen Blick bleibt bald an 3 Türmen im Nordosten von Barcelona hängen. Diese drei Türme, die an der Mündung des Flusses Besós ins Meer liegen, gehörten zu einem konventionellen thermischen Kraftwerk, das in den 70er Jahren gebaut worden war. Seit 2011 ist dieses Kraftwerk stillgelegt. Es hatte zuvor kräftig zur Luftverschmutzung in Barcelona beigetragen. Es liegt nicht auf der Gemarkung der Stadt Barcelona, sondern der Vorortgemeinde Sant Adrià.

Drei Türme aus Beton dienten als Kamine über die die Abgase des Kraftwerks abgeleitet wurden. Beim Bau waren sie 90m hoch über den bereits 90m hohen Hochöfen gebaut worden, Es stellte sich heraus, dass in dieser Höhe die Abgase das Stadtklima beeinträchtigten und so wurden sie bis auf 200m erhöht. Sie übertrafen damit die Türme der Kathedrale Sagrada Familia, das Wahrzeichen von Barcelona. Man könnte sich vorstellen, dass ein solches hässliches Bauwerk als Verschande…