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Die Rumänen lieben Deutschland

Entgegen der landläufigen Meinung kommen die Rumänen nicht nur nach Deutschland, um sich dort zu unseren Lasten zu bereichern. Im Gegenteil, die Rumänen geben auch gerne in Deutschland ihr Geld aus. Im Jahr 2012 werden voraussichtlich ungefähr 500.000 rumänische Staatsbürger Deutschland besucht haben. Deutschland ist neben den Nachbarländern Ungarn und Bulgarien das beliebteste Reiseziel der Rumänen und gleichzeitig stellen die Rumänen nach Kroatien den größten Anteil der Touristen aus Europa’s Südosten in Deutschland.

In den ersten 8 Monaten dieses Jahres wurden 391.937 nach Deutschland reisende Rumänen gezählt, was ein Wachstum des rumänischen Tourismus nach Deutschland in diesem Jahr von 23,5% bedeutet. Zwei Drittel dieser Besucher kommen nach Deutschland, um ihre Ferien da zu verbringen. Das fehlende Drittel besucht Verwandte und Freunde. Beliebtestes Ziel ist Bayern.

Und wie preist man den Rumänen Bayern an: “Bayern ist eine Region voll mit Zauber, wie aus einer Erzählung, geschmückt mit Blumen und bunten Häusern am Fuß der deutschen Alpen. Bayern ist das Land der Holzschnitzer, der mit dem “Dirndl” bekleideten Frauen, die riesige Krüge voll Bier servieren und der Ort, wo sich die Straßenbahn in der Nacht in eine Diskothek verwandelt. Bayern könnte der perfekte Ort für ihren Sommerurlaub sein.”

Am 1. August 1975 wurde die KSZE-Schlussakte in Helsinki unterzeichnet. Mit der Unterzeichnung machte der damalige Ostblock auch Zugeständnisse im Bereich der Menschenrechte. Eines der Menschenrechte, auf denen vor allem der Westen bestand, war das Recht auf Freizügigkeit. Man mag es auch Reisefreiheit nennen. Der Osten hat in diesem Punkt die Verpflichtungen des KSZE-Abkommens nur geringfügig umgesetzt. Willkommene Gelegenheit für den Westen den osteuropäischen Ländern deswegen die Hölle heiß zu machen. Wie es sich herausgestellt hat, war das weitgehend Heuchelei. Nach dem Fall des eisernen Vorhangs wollte man im Westen nichts mehr von der Reisefreiheit für hungerleidende Osteuropäer wissen und man wollte ihnen die Einreise so schwer wie möglich machen. Ein deutscher Staatsminister, der einmal den Mut hatte zu sagen, dass “im Zweifel für die Reisefreiheit” entschieden werden solle, wurde durch den Fleischwolf eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses gedreht.

Fast 40 Jahre nach der KSZE – Schlussakte ist deshalb diese Meldung ein Zeichen, dass in Europa Normalität eingekehrt ist, entgegen dem Gezeter volksverhetzender Populisten, denen alles Fremde ein Graus ist.

Informationsquelle
Ce așteaptă Germania de la români – Evenimentul Zilei
Bavaria un taram din poveste – ghiduri turistice

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Aufs falsche Pferd gesetzt: Eukalyptus in Galicien

Wer den Jakobsweg Richtung Santiago de Compostela wandert kommt an Wälder vorbei, die so gar nicht in diese Landschaft passen. Es sind Eukalyptus Plantagen,  die dieser doch wasserreichen und sehr grünen Landschaft in weiten Bereichen einen desolaten Aspekt geben. 
Vor etwa 50 Jahren hatte Diktator Francisco und sein Regime die Idee, den Eukalyptus großflächig in Galicien und in Nordspanien anpflanzen zu lassen mit dem Ziel weltweit die Zellulose-Industrie beliefern zu können. Ganze Gebiete wurden für die Monokultur freigegeben.  Die Zellulosefabrik ENCE in der Nähe der Stadt Pontevedra erhielt weitreichende Anbau-Konzessionen. Im letzten Jahr wurden die Konzessionen für das Unternehmen um 60 Jahre verlängert und gleichzeitig die Produktionserlaubnis für ein Biomasse Kraftwerk erweitert. 
Der Blogger "Mendigo" gibt dem Protest dagegen eine wütende Stimme:
Sind unsere Mülldeponien ein riesiges Problem? Einige Betroffene Hektar Land in Galicien? Das ist kompletter Unsinn! Auf …

"Die Faschisten von Soros wollten mich lynchen"

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Etwas rätselhaft ist diese Intention der Bevölkerung, denn in Bukarest ist Frau Firea nicht unbedingt beliebt. Sie hat bei den Wahlen viel versprochen und bisher wenig gehalten. Ein empörter Bukarester Bürger beschreibt die bisherige Erfolgbilanz von Frau Firea so: "Sie hat bisher nichts getan. Sie soll zurücktreten. Es gibt keine Parkplätze, der öffentliche Nachverkehr ist genauso schlecht wie bisher. Sie hat nichts von dem gehalten, was sie versprochen hat wie zum Beispiel Klimaanlagen in den öffentlic…

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Theresa May, die britische Premierministerin, gibt ein seltsames Bild ab. Sie war einmal gegen den Brexit und ist nun feurige Durchsetzerin des knappen Bürgervotums für den Brexit, eines Votums, das laut britischer Gesetzgebung nur beratenden Charakter hatte. "Brexit meint Brexit" war nun ihr ständiges Mantra und dann sah sie auch noch die Chance angesichts der zerstrittenen Labour-Partei durch aus opportunistischen Gründen schnell vorgezogene Wahlen eine überwältigende Mehrheit im Parlament zu bekommen. Jetzt lautet das Mantra, nur mit mir wird es eine "starke und stabile" (strong and stable) Regierung geben. Drei brutale terroristische Anschläge in kürzester Zeit stellen diesen Wahl-Spruch inzwischen vor eine Prüfung. Und hier sieht die Lage dann nicht mehr so gut aus. Sie war schließlich vor der Übernahme des Premierministeramtes 6 Jahre Innenministerin.

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