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Erwartungen an 2014

Das alte Jahr 2013 geht zu Ende und weltweit denkt man daran, wie es 2014 weiter gehen soll.

Die brasilianische Webseite “A nova Democracia” (Die neue Demokratie) hat folgende Erwartungen: “Auf dass 2014 komme! Die Tage im Juni und Juli der kämpfenden Jugend haben einen Berg von altem Zeug runtergeholt, haben tausende Menschen aufgemuntert sich zu äußern und schafften die Bedingungen dafür, dass das Volk im ganzen Land sich gegen das Verdorbene des alten Staates kämpfen kann. Auf dass noch stärkere Stürme 2014 kommen, im Jahr der Fußball-WM und des Wahlzirkus. “Es wird keine WM geben”: dass ist das Versprechen der kämpfenden Jugend für das neue Jahr”.

Die vor kurzem gewählte neue Präsidentin der autonomen Region Andalusien, Susana Diáz, will 2014 gegen Arbeitslosigkeit und für die Wiedererlangung der verlorenen Rechte und Freiheiten der Bürger kämpfen”. Wörtlich erklärte sie: “Die Beschäftigung muss für das kommende Jahr Priorität haben, denn ein Arbeitsplatz ist am besten dazu geeignet dem Leben der Menschen Würde zu geben. Wir müssen noch viele Sachen tun, um dieses untragbare Laster der Arbeitslosigkeit auszurotten.” Zudem verspricht sie größte Transparenz in der öffentlichen Verwaltung. Sie will “Reformen, die notwendig sind. Auf keinen Fall Schritte zurück”. Susana Díaz gehört der sozialistischen Partei PSOE an.

Der französische Staatpräsident François Hollande übermittelt den Franzosen “Wünsche des Kampfes und der Zukunft”. Er wird ihnen im neuen Jahr eine Reihe Ankündigungen und Präzisierungen machen mit einer Anzahl von Entscheidungen, die in seiner Umgebung als “stark” bezeichnet werden. Es gehe ihm darum, das Land für die Zukunft vorzubereiten. Für Hollande bedeutet eine linke Politik vor allem eine Politik für die Beschäftigung, die über eine Wiederherstellung der Gewinnmargen der französischen Unternehmen, eine Reduzierung der Arbeitskosten und Einsparungen im Staatshaushalt gefördert werden soll.

Die englische Zeitschrift “New Statesman” wagt 5 politische Voraussagen für das Jahr 2014: “Labour wird das kommende Jahr in den Wahlumfragen führen. Schottland wird das Referendum über die Unabhängigkeit mit einer zweistelligen Differenz ablehnen. Die Arbeitslosigkeit wird auf 7% sinken, aber die Bank von England wird die Zinsen nicht erhöhen. Labour wird die Europawahlen gewinnen. Ed Balls wird Schatten-Finanzminister bleiben.”

Der rumänische Staatspräsident Traian Băsescu wendet sich auch mit einer Neujahrsbotschaft an sein Volk. Rückblickend erklärt er das Jahr zu einem schweren Jahr für die Rumänen. Er ist aber der Überzeugung, dass es auf Grund der starken gemeinsamen Identität der Rumänen gelingen wird, das Projekt der Modernisierung und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes voran zu bringen. Er wünscht nicht nur seinen Landsleuten Gesundheit und erfülltes Glück, sondern auch den Bewohnern der Republik Moldau, die seiner Ansicht nach einen wichtigen Schritt Richtung europäische Integration gemacht haben. Er führt aus: “Sowohl Rumänien wie die Republik Moldau gehören durch ihre Sprache, Kultur und Geschichte zum europäischen Raum, der uns vereint, aber auch die Werte und Erwartungen, die wir miteinander teilen.” Und er endet mit dem Ruf “lange leben die Rumänen!”

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