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Autodiebe in Brasilien haben leichtes Spiel

Im Jahr 2013 sollen nach vorsichtigen Erhebungen in Brasilien 229.000 Autos gestohlen worden sein, nach realistischen Schätzungen waren es aber eine halbe Million. Den Grund für das effiziente Arbeiten der Diebe sucht man in der schlecht ausgebildeten und schlecht organisierten Polizei. Nach Ansicht des Journalisten Luiz Flávio Gomes ist es leider so, dass es in Brasilien kaum einen öffentlichen Dienst gibt, der effektiv funktioniert. Die Strafgesetze wurden zwar verschärft auf 3 bis 8 Jahre Gefängnis für einen Autodiebstahl, aber die Durchsetzung einer Strafe entspricht nicht dem Anspruch der Gesetzgebung. Wie Gomes schreibt, veränderte keine dieser Strafverschärfungen die brutale Realität der kriminellen Umwelt. “Auf dem Gebiet der Verhütung von Kriminalität sind wir auf dem falschen Weg. Der brasilianische Staat (die pluto-klepto-genozidokraten) ist nicht für die Verhinderung von Verbrechen geschaffen. Und wer was falsch macht kann nicht warten, dass er eines Tages einen Glückstreffer landet”, schreibt Gomes.

Gestohlene Autos werden in der Regel zerlegt, ältere Fahrzeuge als Ersatzteillieferanten benutzt. Nur wenige Fahrzeuge werden wiedergefunden und die meisten derjenigen, die wiedergefunden werden, werden von den staatlichen Stellen unterschlagen. Das führt Gomes dazu,den Lesern das Wort Kleptokratie zu erkären: Ein Staat, der von den Dieben mitregiert wird. Hinter den Diebstählen steckt das organisierte Verbrechen oft mit Unterstützung der öffentlichen Sicherheitsorgane. Viele Fahrzeuge werden umgebaut und auf dem internen Markt verkauft, viele gehen aber auch ins Ausland und werden dort gegen Drogen und Waffen getauscht.

Beim Autodiebstahl verschwindet in Brasilien nicht einfach das Auto, sondern 50% der Autodiebstähle erfolgen zum Beispiel in São Paulo über Raubüberfälle mit Todesfolge. Es ist also auch ein ziemlich blutiges Geschäft. Die brasilianische Regierung hat sich bewegt und 2014 ein Gesetz erlassen, mit welchem die Arbeit von Autowerkstätten und Schrotthandlungen reguliert wird. Damit soll der heimliche Handel mit Autoersatzteilen unterbunden werden, Das Gesetz ist dieser Tage in Kraft getreten, zuvor wollte man dem Handel ein Jahr die Gelegenheit geben, sich mit den neuen Vorschriften vertraut zu machen. Aber wie Luiz Gomes so schön schreibt, kommt es darauf an, dass die Einhaltung sinnvoller Gesetze auch gut durchgesetzt wird: “Die Gesetze ändern die Realität nicht, wenn sie nicht überwacht und angewandt werden. Die Zahlen zeigen ein stetiges Ansteigen des Raubs und der Diebstähle von Fahrzeugen. Es gibt keine koordinierte Aktion zu Bekämpfung des Verbrechens. Es gibt keine einheitliche Planung. Es gibt viele Polizisten und wenig Politik zu deren Integration bei der Bekämpfung”.

Informationsquelle
Roubos e furtos de veículos no Brasil
Desmanche de veículos amparado por lei federal

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Das Orthodox-Wiki erklärt den Brauch so:

Der Kuss
Der Kuss ist ein in der Orthodoxie tief verwurzelter Brauch. Wenn man in die Kirche geht, gibt es die Gewohnheit der orthodoxen Christen die Ikonen zu verehren oder zu küssen. Durch diese Handlung zeigt der Christ Liebe und Respekt für die Geschenke und Taten Gottes für den Menschen.

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