Mittwoch, 3. Februar 2010

Gammelfleisch in Sevilla

In Sevilla wurden 3.200 Kilo verdorbenes Fleisch oder Fleisch ohne Stempel des Fleischbeschauers beschlagnahmt. Unter anderem handelte es sich um Schweinshaxen, Fasane, Ochsenschwänze und Spanferkel.

Aufgeflogen ist der Handel, nachdem einen Patrouille des "Dienstes für Naturschutz" der Gemeinde Puebla del Rio einen Kühllastwagen überprüfte. Die Beamten stellten fest, dass bei einem Teil der Produkte die notwendigen sanitären Bescheinigungen und Stempel fehlten. Bei näherer Prüfung der Dokumente stellten sie fest, dass die Ware aus dem Grossmarkt von Sevilla (Mercasevilla) stammte. Deswegen wurde eine genauere Untersuchung durch Polizei und Veterinärdienst im Mercasevilla beschlossen.

Bei der Untersuchung wurden 200 Schweinshaxen in schlechtem Zustand sowie weitere Produkte, insbesondere Schweinefleisch, auch Spanferkel, ohne Stempel gefunden.

In Spanien ist das "Instituto Nacional del Consumo" (Nationales Institut für Konsum; INC) für die Überwachung der Einhaltung der Rechte der Konsumenten zuständig. Das INC gehört zum Ministerium für Gesundheit und Sozialpolitik (Ministerio de Sanidad y politica social). Für die Überprüfungen im Einzelnen sind die Autonomiebehörden zuständig.

Informationsquelle: Diario de Sevilla, Intervienen 3.200 kilos de carne sin registro sanitario