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Offener Brief an die Einwohner von Ceuta und Melilla

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Ceuta und Melilla, das sind die beiden Exklaven Spaniens auf dem afrikanischen Kontinent. Beides sind sind Städte, in denen es eine großen Militär- und Polizeipräsenzvom spanischen Festland gibt. Die beiden Städte liegen am Meer und sind umgeben von marokkanischem Territorium. Gleichzeitig stehen diese beiden Städte im Fokus der afrikanischen Migration nach Europa. Sie sind deshalb mit Zäunen und NATO-Draht gegen die Flüchltinge gesichert und sehen wohl aus ein paar Kilometern Luftlinie wie kleine Gefängnisse aus.  Wenn es in den diplomatischen Beziehungen zwischen Spanien und Marokko kriselt , dann macht Marokko auch immer wieder deutlich, dass es die beiden Städte als Überbleibsel des spanischen Kolonialimperialismus ansieht.  Kein Wunder also, dass diese Städte von Madrid aus regiert werden und die lokale Selbständigkeit nur auf dem Papier steht. Ein Einwohner Meillas, Rachid Carroum, hat deshalb einen offenen Brief an die Bürger und Bürgerinnen Melillas und Ceuta...

Warum die Monarchie in Spanien keine Zukunft hat

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Der Journalist und Schriftsteller Carlos Hernández hat in einem Artikel auf der Internetseite "Eldiario.es" versucht zu erklären, warum die Monarchie in Spanien keinerlei Prestige und damit auch keine Zukunft hat. Hier seine Ausführungen: Ich gestehe: Obwohl nur vage, hatte ich doch die kitzekleine Hoffnung, dass Felipe VI davon absieht, den Titel " Ducado de Franco " (Herzogtum von Franco) erneut zu vergeben. Ich bin nicht blauäugig und ahnte schon, dass er, falls er davon absehen würde, diese Entscheidung nicht auf Grund demokratischer Überzeugung tun würde. Es ist auch offensichtlich nicht Aufrichtigkeit, die ihn damals veranlasste, seiner Schwester und seinem Schwager den Titel eines Herzogs von Palma zu entziehen. Wenn er in jenem Moment von sich aus zu diesem noblen Entschluss gekommen wäre, dann hätte er nicht parallel und hinter den Kulissen die seltsamen Manöver gestartet, die den Richter im F all Noos veranlasst haben zu erklären, dass es während ...

Betrachtungen eines rumänischen Laien über das Geschäft der Kirchen mit den Toten

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 Die Totenrituale sind ein gutes Geschäft für Kirchen. Handreichungen für eine würdevolles Begräbnis müssen oft teuer bezahlt werden. Besonders geschäftstüchtig ist die Orthodoxe Kirche in Rumänien, die dank des landesüblichen Aberglaubens ein festes Monopol in diesem Bereich hat. Der Rumäne Vasile Ernu hat darüber seine Betrachtungen geschrieben , die ich nachstehend wiedergeben möchte: Das Geschäft mit den Toten ist eine meiner neueren Leidenschaften. Seit es in den Dörfern auch einen Ort gibt für das Begräbnis eines Selbstmörders ist das auch ein Moment des Nachdenkens über die Totenmesse und das Begräbnis. Hier einige Gedanken; Die christliche Kirche möchte gerne ein totales Monopol über das Leben und den Tod seiner Gläubigen haben. Sie macht das auch systematisch, indem sie ein Netz der Kontrolle aufbaut und dieses monopolisiert. Für die totale Kontrolle über das Leben der Gläubigen hat sie auch die Taufe der Kinder erfunden, indem sie das Taufalter von der Reife au...

Beweisaufnahme auf brasilianisch oder wie man missliebige Politiker aus dem Verkehr zieht

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Der ehemalige brasilianische Staatspräsident Luiz Inácio Lula da Silva , Spitzname Lula, wurde unter windigen Umständen durch die brasilianische Justiz daran gehindert für die nächsten Präsidentschaftswahlen zu kandidieren. "Am 12. Juli 2017 wurde Lula da Silva durch den Richter Sérgio Moro zu neun Jahren und sechs Monaten Haft wegen Korruption verurteilt. Er wurde für schuldig befunden, umgerechnet insgesamt fast 1,1 Millionen US-$ in Form von Bauarbeiten in seinem Appartement von der Firma Odebrecht im Gegenzug für vermittelte Geschäftskontrakte erhalten zu haben", schreibt Wikipedia . Unter großem Getöse und Beifall der Mehrheitspresse gelang es dem Richter Sergio Moro, Lula ins Gefängnis zu bringen. Dabei ging das Gericht recht locker bei der Feststellung der Bestechungssumme um und unterstellte Lula, der das immer abstritt, dieses ominöse Apartment geschenkt bekommen zu haben. Die Medien halfen dabei, die Wohnung als den Gipfel von Luxus hinzustellen, weil der tat...

Warum US-Amerikaner nur auf dem Papier reich sind

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Blogger Umair Haque beschreibt in einem eindringlichen Blogbeitrag aus den USA die Einkommenssituation durchschnittlicher Amerikaner. Er geht davon aus, dass laut Statistik der durchschnittliche Amerikaner keine 500 US$ in einem Notfall zusammenkratzen kann. Ein Drittel der Amerikaner kann sich keine Lebensmittel, Unterkunft und Gesundheitversorgung leisten. Das jährliche mediane Einkommen in den USA beträgt 60.000 US$, davon muss in der Regel allein für die Gesundheitsversorgung durchschnittlich 28.000 US$ ausgegeben werden. Davon ausgehend geht Umair Haque davon aus, dass die USA das erste "reiche und  trotzdem arme" Land ist. Er erläutert diese Folgerung so: Ich meine nicht die absolute Armut. Die Amerikaner leben nicht von ein paar Dollar am Tag  im Vergleich zu Menschen zum Beispiel in Somalia oder Bangladesh. Das mediane Einkommen der Amerikaner ist immer noch das eines reichen Landes, ungefähr 50.000 US$, je nachdem wie man es berechnet. Ich meine auch nic...

Klimawandel, dringender Aufruf zum Tätigwerden an der Küste von São Paulo

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Dieser Tage haben die Verantwortlichen für den Umweltschutz im brasilianischen Bundesstaat São Paulo in einem Aufruf auf den dringenden Handlungsbedarf im Hinblick auf den Klimawandel hingewiesen. So wie bei uns wird auch in Brasilien der Klimawandel als eine Art Hobby von spezialisierten Wissenschaftlern betrachtet, die Politik verschließt weitgehend ihre Augen. Die Zeitung Folha de São Paulo berichtet über den Aufruf der paulistaner Umweltschützer: In einem Aufruf, der von Verantwortlichen für die Umwelt an der Küste von São Paulo unterzeichnet wurde, verlangen diese sofortiges Handeln zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Städte an der Küste. Sie malen ein "dunkles Szenario" über das Ansteigen des Meeresspiegels, der Tendenz zu einer starken Brandung und gravierender Erosion der Küstengebiete. In dem Aufruf wird auch die Schaffung eines permanenten Forums verlangt, auf dem die Städte das Thema diskutieren und die Arbeit der noch schwach entwickelten Umwel...

Rumänische Ex-Ministerin Udrea fleht um Asyl in Costa Rica

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Elena Udrea , Ex-Ministerin unter dem ehemaligen Staatspräsidenten Basescu, wurde 2017 wegen Bestechung zu 6 Jahren Gefängnis verurteilt. Sie gingen gegen dieses Urteil in Berufung, vor kurzem bestätigte aber das Berufungsgericht die Haftstrafe. Im Februar 2018 setzte sich Udrea in weiser Voraussicht nach Costa Rica ab. Die rumänische Polizei will sie jetzt mit einem europäischen Haftbefehl suchen und verhaften lassen. Die costaricanischen Behörden haben bestätigt, dass Udrea im Februar einen Antrag auf Anerkennung als Flüchtling gestellt hat. Nach bisherigem Sachstand ist das Anerkennungsverfahren in Costa Rica immer noch anhängig . Costa Rica und Madagaskar sind die Sehnsuchtsorte rumänischer Flüchtlinge dieser Kategorie, denn mit diesen Ländern hat Rumänien kein Auslieferungsabkommen. Nach Madagaskar hat sich der ehemalige Oberbürgermeister von Konstanza geflüchtet. Für viele Rumänen sieht das nach einem Luxusurlaub in exotischen Ländern aus. Udrea lamentiert all...