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Verkehrschaos in Bukarest und keiner will aufs Auto verzichten

In den letzten Tagen nach Beginn des neuen Schuljahres verstärkt noch durch Regenfälle hat Bukarests Verkehr die Nerven der Fahrer vor eine schwere Belastungsprobe gestellt. Zu Spitzenzeiten braucht man auf den großen Boulevards eine halbe Stunde, um ein paar hundert Meter weiter zu kommen. Autobusse und Trolleybusse sind ebenfalls im Verkehr blockiert, da es für sie keine eigene Fahrspuren gibt. Die Autofahrer blockieren auch noch die Straßenbahnschienen, weil sie meinen so schneller voran zu kommen. Die Verkehrspolizei erklärt, dass die Zahl der Autos in Bukarest in den letzten 3 Jahren erheblich angestiegen ist und die Menschen die öffentlichen Verkehrsmittel zu wenig benutzen. Dazu kommt noch der Durchgangsverkehr, da die Stadt bisher keinen funktionierenden Autobahnring hat.

Dies schreibt die Webseite “Hotnews.ro” zur derzeitigen Verkehrssituation in der Stadt. Ein steiler Anstieg des Individualverkehrs, ein unzureichender öffentlicher Nahverkehr und ein defizitäres Straßennetz sind die Hauptursachen für das täglich Verkehrschaos in der rumänischen Hauptstadt. Laut der Verkehrspolizei wird die Situation meistens bei schlechtem Wetter verschärft, da die Leute es in ihren Autos kuschliger finden als in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Hinzu kommt, dass immer mehr Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule oder dem Kindergarten fahren. Während es vor 3 Jahren noch 900.000 Fahrzeuge in Bukarest gab, sind es heute 1,1 Millionen. Viele Gewerbebetriebe siedeln sich an der Peripherie Bukarest an und stellen ihren Angestellten Dienstfahrzeuge, die dann ebenfalls den Verkehr belasten.

Die neue Oberbürgermeisterin von Bukarest, Gabriela Firea, erklärte auf Anfragen, dass die Stadtverwaltung 500 neue Autobusse beschaffen werde. Zudem werde die Stadt die Radwege ausbauen, Stationen für “Bike-Sharing” einrichten und intelligente Ampeln zur Verkehrssteuerung beschaffen. Allerdings bleibt unklar in welchem Zeitraum sie denkt. Denn die Ausschreibung für die neuen Busse ist bisher nicht erfolgt und eigene Fahrspuren für Busse sowie der Ausbau der Fahrradwege stehen noch ganz am Anfang.

Informationsquelle
Trafic de cosmar in Bucuresti in ultimele zile. Cum explica Politia Rutiera si Primaria ambuteiajele care ii exaspereaza pe soferi

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Wer gerne wissen möchte, wie zur Zeit die Situation auf einer der wichtigsten Verkehrsverbindungen zwischen Siebenbürgen und dem südlichen Rumänien aussieht, dem sei der nachstehende Artikel in der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien empfohlen:

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